Aktuelles / Presse

DPhV fordert Kultusminister auf: „Machen Sie Deutschlands Bildungssystem pandemiesicher!“

Angesichts der gestrigen Telefonkonferenz der Kultusminister zum weiteren Umgang mit der Corona-Krise und der vorliegenden Expertise der Friedrich-Ebert-Stiftung fordert die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, die Kultusminister der Länder auf, nicht vorschnell ausschließlich auf Präsenzunterricht zu setzen, sondern tatsächlich die Voraussetzungen für gelingenden Unterricht unter verschiedenen Bedingungen zu schaffen.
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Zusätzliche Hospitationsmöglichkeiten für das aktuelle LiV-Einführungssemester nach den Sommerferien schaffen!

Aufgrund des momentan sehr eingeschränkten Präsenzunterrichts können Referendarinnen und Referendare, die am 1. Mai ihren Dienst angetreten haben, in allen Fächern, vor allem aber in den Nebenfächern nur in sehr geringem Maße hospitieren. Besonders schwierig ist dies in den Fächern Musik und Darstellendes Spiel, im Fach Sport geht es gar nicht. Deshalb kann das aktuelle Einführungssemester kaum die vorgesehenen Erfahrungswerte für den eigenständigen Unterricht im 1. Hauptsemester sammeln.
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Deutscher Philologenverband zum Sofortprogramm im Digitalpakt Schule: Gut, aber es geht noch besser!

DPhV fordert umgehende Umsetzung eines umfassenden Programms zur digitalen und baulichen Ausstattung von Schulen in Corona-Zeiten!
„Es ist gut, dass Bundesbildungsministerin Karliczek und KMK-Präsidentin Hubig gemeinsam für eine bessere digitale Ausstattung von Schulen und insbesondere für bedürftige Schüler und Schülerinnen insbesondere in der Corona-Krisen-Zeit aktiv sind. Die bisherigen Schritte und Ziele reichen aber für einen guten Präsenz- und Fern-Unterricht der Gegenwart und Zukunft nicht aus“, kommentiert die DPhV-Vorsitzende, Susanne Lin-Klitzing, die heute vorgestellten Anstrengungen zum Sofortprogramm Digitalpakt Schule.
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Der Hessische Philologenverband fordert dringend eine wissenschaftliche Untersuchung zur Schulöffnung

Einerseits begrüßt der Hessische Philologenverband aus pädagogischen Gründen die Schulöffnung ab dem 18.05.2020. Andererseits erfüllt diese Entscheidung viele Lehrkräfte, Eltern und Schüler mit großer Sorge wegen des ungewissen Ausgangs. Alle Beteiligten werden unzweifelhaft wegen der großen Anzahl von Menschen auf relativ kleinem Raum einem erhöhten Risiko zur Ansteckung ausgesetzt. Bislang liegt keine eindeutige Studie vor, die die Infektionsübertragungen bei Kindern und Jugendlichen und von diesen auf Erwachsene nachvollziehbar untersucht hätte.
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Das Schulhalbjahr ist nicht zu retten!

Der Hessische Philologenverband hält eine differenzierte, zielsichere Vorausplanung des nächsten Schuljahres für unerlässlich, um den Wissensrückstand aufzuholen
In Kürze soll der Schulbetrieb weiter hochgefahren werden, sofern es die Corona-Pandemiesituation zulässt. Sinnvoll erscheint, den Schulleitungen für die komplexe Organisation Freiraum zu gewähren. Was aber kann der geplante Unterricht noch retten? Was können wir mit rund acht Präsenzunterrichtstagen – in Einzelfällen vielleicht etwas mehr – erreichen? Es bedarf einer enormer Kraftanstrengung, um vor Ort besonders auch die Probleme neben dem Unterricht zu lösen, etwa die Lerngruppenteilungen, die Beachtung des physischen Abstands und der Hygiene. Dass das Lehrpersonal nur reduziert zur Verfügung steht wegen gesundheitlicher Risiken, macht die Situation nicht einfacher.
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