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Pressemitteilungen des hphv

Inhalt – Sprache – Kompetenz: Der Hessische Philologenverband zur Bedeutung eines Wissenskanons

Seit Jahren wird in der schulischen Bildung das Hohe Lied der Kompetenzvermittlung gesungen – leider zulasten der grundlegenden Wissensvermittlung, die im Gegenzug immer weiter vernachlässigt wurde. Gegen diese Tendenzen hat sich der Hessische Philologenverband auf seiner diesjährigen Vertreterversammlung in Fulda massiv ausgesprochen. In einer Resolution verweist der Verband der Gymnasiallehrkräfte auf die hohe Bedeutung eines Wissenskanons, der sich zwar im Diskurs entwickeln solle, dessen Inhalte aber nicht beliebig sein könnten und deren Qualität den Bildungsansprüchen genügen müssten.
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Bildung – Leistung – Kompetenz: Die Vertreterversammlung in Fulda

Nachdem die Vertreterversammlung im Juni als hybride Veranstaltung stattfinden musste, fand unter dem Leitmotiv „Bildung – Leistung – Kompetenz“ am 18. November die Vertreterversammlung des Hessischen Philologenverbandes, der Interessenvertretung der hessischen Gymnasiallehrkräfte an Gymnasien, Gesamtschulen und anderen Schulen mit gymnasialem Bildungsangebot, in Präsenz in Fulda statt. Die Delegierten wählten einen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden, beschäftigten sich mit aktuellen bildungs- und berufspolitischen Themen und legten die verbandspolitischen Ziele fest.
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Für Entwarnung an den Schulen gibt es keinen Grund – Konsequenzen flexibler gestalten

Der Hessische Philologenverband fordert klare Vorgaben der Politik
Die Corona-Zahlen kennen derzeit wieder nur die Richtung nach oben, die Lage ist unsicher. Daraus folgt, dass in den Schulen die bewährten Infektionsschutzmaßnahmen konsequent eingehalten werden müssen, Lockerungen würden eine Verschärfung provozieren.
„Ich möchte keine Dramatik hineininterpretieren, aber erwartungsgemäß werden die Infektionszahlen im Herbst und Winter weiter steigen. Laxheit bei den grundlegenden Schutzmaßnahmen können wir uns nicht leisten“, so der Landesvorsitzende der Philologen Reinhard Schwab.
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Großzügiges ministerielles Zugeständnis für die Herbstferien

Unverständliche Äußerungen des Hessischen Kultusministeriums zum Einsatz der Schüler-Testhefte in den Herbstferien
Das Kultusministerium attestiert der hessischen Schülerschaft eine Corona-Infektionslosigkeit für die Herbstferien, indem es die schulischen Antigen-Selbsttests, die bis dahin regelmäßig gemäß den Hygienekonzepten der Schulen durchgeführt und dokumentiert wurden, für den kompletten Zeitraum der Herbstferien als „aktuellen“ Negativnachweis gelten lässt. Für diese Zeit werden folglich keine weiteren Testungen erwartet, um an Veranstaltungen nach der 3G-Regel – etwa Kino- oder Restaurantbesuch – teilnehmen zu können. 
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Stehen wir vor Monaten der Unsicherheit?

Der Hessische Philologenverband äußert deutliches Unbehagen zu Schuljahresbeginn
Kurz vor Schulbeginn steigen die Corona-Zahlen wieder, vor allem bei den Jüngeren. Damit rückt der Gesundheitsschutz in den Schulen immer stärker in den Fokus. Für den Hessischen Philologenverband ist klar, dass Unterricht nicht ohne eine weiter steigende Impfbereitschaft, mehr Tests, möglichst in schulnahen Zentren, mehr Umsicht, Schutz durch Maskentragen in Innenräumen und ausreichend Belüftungsmöglichkeiten durchführbar ist. Hinzukommen muss noch der Einsatz von Luftfiltern, neben mobilen Geräten auch der Einsatz stationärer Lüftungssysteme. Der Schulstart ist also mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. „Wir begrüßen ausdrücklich das ‚Schutzwochen-Konzept‘ mit verkürzten Testintervallen, um das Infektionsgeschehen besser kontrollieren zu können“, so der Landesvorsitzende Reinhard Schwab.
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