hphv Mitteilungen

Pressemitteilungen des hphv

Hessischer Philologenverband fordert „Bildung braucht Qualität“

Am 29.10.2026 fand die diesjährige Vertreterversammlung des Hessischen Philologenverband (hphv) statt. Unter dem Motto „Bildung braucht Qualität“ diskutierten die angereisten Schulvertrauenspersonen aus über 100 Schulen über zahlreiche Anträge zu schul- und bildungspolitischen Themen und zu Fragen der Verbandsorganisation.
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PISA 2025: Bildungsqualität braucht verlässliche Rahmenbedingungen

Hessischer Philologenverband fordert Konsequenzen aus erneutem Leistungsrückgang – Basiskompetenzen stärken, Lehrkräfte entlasten und Fachunterricht sichern
Die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 sind ein deutliches Warnsignal für das deutsche Bildungssystem. Deutschlands 15-Jährige erreichen in Naturwissenschaften 486 Punkte, im Lesen 465 Punkte und in Mathematik 464 Punkte. Damit liegen die Leistungen zwar etwa im OECD-Durchschnitt, zugleich aber in allen drei Bereichen auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der deutschen PISA-Teilnahme.
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hphv und DPhV sagen Nein: Hessen will kürzeste grundständige Lehrkräftebildung in Deutschland durchsetzen – alles zu Lasten der jungen Lehrkräfte

Der Hessische Philologenverband (hphv) und der Deutsche Philologenverband (DPhV) weisen die aktuellen Pläne der hessischen Landesregierung zur Kürzung des Vorbereitungsdienstes in der Lehrkräfteausbildung zurück.

Demnach soll das Referendariat von 21 auf 18 Monate verkürzt, die Zahl der von den Seminarausbildenden durchgeführten Unterrichtsbesuche reduziert und der eigenverantwortliche Unterricht der Referendare von maximal 12 sogar auf 14 bis 16 Wochenstunden erhöht werden.
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Bildungspaket der Hessischen Landesregierung setzt Forderungen des Hessischen Philologenverbandes schrittweise um

Der Hessische Philologenverband (hphv) begrüßt die im Rahmen der Pressekonferenz der Hessischen Landesregierung vorgestellten Maßnahmen, die aus Sicht des Verbandes an die positiven Signale zum Schuljahresstart anknüpfen.

Im Hinblick auf die Einführung des neuen Schulfaches „KI und Digitale Welt stellt der Landesvorsitzende des hphv, Volker Weigand, fest: „Wir haben dieses Fach schon lange gefordert und nehmen daher die Ankündigungen hierzu als einen wesentlichen Schritt in die richtige Richtung wahr.“ Noch Ende März hatte der hphv Kritik an der Mitteilung des Kultusministeriums geübt, dass das im Koalitionsvertrag angekündigte Schulfach ‚Digitale Welt‘ lediglich Bestandteil des Ganztagsangebots werden soll. Die Verbindlichkeit eines regulären Schulfachs sieht der Verband angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen und Relevanz dieses Themas als unverzichtbar an. Kritik sei dennoch aufgrund der geplanten wöchentlichen Unterrichtszeit von nur einer statt zwei Wochenstunden angebracht. „Wir gehen davon aus, dass die Landesregierung spätestens bei einer verbesserten Haushaltslage zeitnah zu einer zweistündigen Verankerung in der Stundentafel kommen wird“, appelliert Weigand an die Politik.
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Hessischer Philologenverband zum neuen Schuljahr: Fortschritte anerkennen, Herausforderungen nicht ausblenden

Als „positiv unaufgeregt“ ordnet der Hessische Philologenverband (hphv) die Ankündigungen von Kultusminister Armin Schwarz zum Start  des Schuljahres 2026/27 ein. Nachdem im vergangenen Sommer noch die Einschätzung war, dass es eigentlich keine wirklichen Neuerungen gegeben habe, die im Rahmen der Pressekonferenz mitgeteilt worden seien, sieht der hphv im Ausblick auf das neue Schuljahr durchaus Signale in die richtige Richtung.
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