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Pressemitteilungen des hphv

Hessischer Philologenverband fordert: Hängepartie beim Impfen nicht zu Lasten der Lehrkräfte

Mit den Schulöffnungen müssen unbedingt Impfangebote für alle Lehrkräfte verbunden sein, denn auch die Schulen sind nachweislich Infektionsorte. Ab heute kommen die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufen in die Schulen, außerdem die Oberstufenschüler der Qualifikationsphase an den Gymnasien. Somit ergeben sich, selbst unter Beachtung des Abstandsgebots, zwangsläufig häufige und engere Kontakte. In Innenräumen ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch, selbst von symptomfreien Kindern und Jugendlichen kann eine Infektiosität ausgehen.
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Politik fordert Samstags- und Ferienunterricht – ein Schnellschuss!

Lehrkräfte sind keine „Maschinen“, sie funktionieren nicht auf Knopfdruck. Dass die Pandemie sich schädlich auf den Unterricht und das Lernen der Schüler auswirkt, steht außer Frage.  Wenn aber nun Forderungen aus Politik und aus Schülervertretungen aufkommen, dass Unterricht auch an Samstagen und in den Ferien stattfinden soll, um Lernrückstände kompensieren zu können, so kommt dies einer Missachtung der Arbeit der Lehrkräfte gleich, beanstandet der Hessische Philologenverband.
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Lernrückstände sind im regulären Unterricht aufzuarbeiten – wenn nötig mit Hilfe von zusätzlichen Schulstunden!

Fachliche Defizite von Schülerinnen und Schülern und Lernrückstände aufgrund der Corona-Pandemie müssen im laufenden Schuljahr (und daher zeitnah!) aufgearbeitet werden, und nicht in den Ferien! Lehrer- und Schülerschaft brauchen eine Erholungspause vom derzeit stark angespannten Schulgeschehen. Deshalb lehnt der Hessische Philologenverband regelmäßige Angebote von Akademien oder Camps in Schulferien an hessischen Schulen ab!
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Abitur ohne Prüfungen? Ein schlechter Scherz

Der Vorschlag vonseiten der GEW nach einer eventuellen Aussetzung aller Abschlussprüfungen ist nicht nachvollziehbar. Absolventen bekämen dann ihr Abschlusszeugnis quasi im Vorbeigehen. Ist die Pandemiesituation so außergewöhnlich, dass wir deshalb das klassische Prozedere über Bord werfen sollten? Das wäre der billigste Weg und völlig unreflektiert. „Dass man bei der Prüfungsgestaltung Rücksichten nimmt, ist selbstverständlich. Das Aussetzen der Prüfungen ist allerdings die falsche Lösung“, so der Kommentar des Vorsitzenden des Hessischen Philologenverbandes Reinhard Schwab.
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Schulbetrieb in der „Übergangsphase bis zum 31. Januar 2021“ – Politik mit Stringenz ist vonnöten

Schulen sind keine Inseln der Seligen in Pandemiezeiten, die mit dem Infektionsgeschehen nichts zu tun haben. Es verbietet sich daher, sie im Januar in den Regelbetrieb einsteigen zu lassen.
Die Präsenzpflicht wird in den Schulen nach den Vorgaben aus Wiesbaden für die Jahrgänge eins bis sechs ausgesetzt. Das Ministerium hofft dabei auf die Eigenverantwortung der Eltern hinsichtlich deren Entscheidung, ihre Kinder in die Schule zu schicken oder im Distanzunterricht zu belassen. Diese den Eltern angebotene „Wunschlösung“ wirft sowohl schulorganisatorische als auch unterrichtliche Probleme auf.
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