Hessischer Philologenverband weist Kürzung der Altersermäßigung ab 55 Jahren zurück: Mehr Belastung für ältere Lehrkräfte
Der Hessische Philologenverband (hphv) lehnt die angekündigte Kürzung der Altersermäßigung für Lehrkräfte ab 55 Jahren in Hessen ab. „Aus unserer Sicht ist das der falsche Weg, mit knapperen Haushaltsmitteln umzugehen“, stellt der hphv-Landesvorsitzende Volker Weigand fest. Mit zunehmendem Berufs- und Lebensalter steigt die Belastung, ebenso wie in anderen Berufen, auch bei Lehrerinnen und Lehrern an. Die Altersgruppe der über 55-jährigen verzeichnet eine über dem Gesamtdurchschnitt liegende Krankenstandsquote, Langzeiterkrankungen nehmen zu und Burn-out bzw. Depressionen sind Folgen einer psychischen Belastung, die viele Faktoren wie z.B. Gewalt gegen Beschäftigte hat. Immer häufiger mündet die Überbelastung auch in der Dienstunfähigkeit und verschärft somit den Lehrkräftemangel weiter, der bereits seit Jahren eine Herausforderung in bestimmten Regionen und Schulformen darstellt. weiterlesen →
Hessischer Philologenverband kritisiert Sparkurs beim geplanten Schulfach „Digitale Welt“
Der Hessische Philologenverband (hphv) bewertet die Ankündigung des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB), beim geplanten Unterrichtsfach „Digitale Welt“ Einsparungen vorzunehmen, als verpasste Chance. „Die geplante Neuausrichtung dieses Angebots auf den Bereich Ganztag greift zu kurz“, äußert der Landesvorsitzende des Hessischen Philologenverbandes (hphv), Volker Weigand, sein Bedauern über die Entscheidung. weiterlesen →
Mehr Geld für Landesbeschäftigte: Zustimmung zum Tarifabschluss in Hessen
Hessischer Philologenverband sieht das Ergebnis der Tarifverhandlungen positiv
Der Hessische Philologenverband (hphv) begrüßt das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst des Landes Hessen: Zum 1. Juli 2026 steigen die Löhne um 3,0 Prozent und zum 1. Oktober 2027 um weitere 2,8 Prozent.
„Angesichts der schwierigen Verhandlungen aufgrund der Haushaltslage des Landes Hessen ist das Ergebnis als ein guter Kompromiss und im Rahmen der Möglichkeiten zu sehen“, ordnet der hphv-Landesvorsitzende und stellvertretende dbb Hessen-Landesvorsitzende Volker Weigand die Inhalte des neuen Tarifvertrages ein. „Ein besonderer Dank geht dabei auch an die über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dbb-Gewerkschaften, die am vergangenen Mittwoch und somit einen Tag vor der letzten Verhandlungsrunde ein deutliches Zeichen auf der Straße und bei der Abschlusskundgebung in Wiesbaden gesetzt haben“, sieht Weigand die Aktionen insgesamt während der Tarifverhandlungen unter der Leitung der Vorsitzenden des dbb-Tarifausschusses Katja Geweniger als überaus gelungen an. weiterlesen →
Dialekte fördern ist ein sinnvoller Schritt – Hessischer Philologenverband (hphv) und Deutscher Lehrerverband Hessen (dlh) zum Tag der Muttersprache
Der Internationale Tag der Muttersprache am 21.02.2026 erinnert seit dem Jahr 2000 an die Bedeutung sprachlicher und kultureller Vielfalt sowie an die Förderung von Mehrsprachigkeit weltweit. Aus Sicht des Hessischen Philologenverbands (hphv) und des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (dlh) knüpft das Thema Dialektförderung in Hessen besonders gut an die Anliegen dieses Tages an.
„Dialekte ergänzen die Maßnahmen zur Bildungssprache Deutsch und stehen keineswegs im Widerspruch zu dem wichtigen Ziel, Deutschkenntnisse als elementare Voraussetzung für einen erfolgreichen und individuellen Schulabschluss stärker in den Blick zu nehmen“, äußert sich der dlh-Vorsitzende Boris Krüger. weiterlesen →
Kritik an langen Bearbeitungszeiten bei der Beihilfe in Hessen hält weiter an
Die Bearbeitungszeiten bei der Beihilfe in Hessen sorgen weiterhin für Unmut auch unter den Lehrerinnen und Lehrern des Landes. Nach Berichten von Betroffenen, die sich an den Hessischen Philologenverband (hphv) wenden, kommt es beim Regierungspräsidium Kassel, das zentral für die Beihilfebearbeitung zuständig ist, weiterhin zu deutlichen Verzögerungen bei der Erstattung eingereichter Rechnungen. So gibt die Beihilfestelle selbst den aktuellen Bearbeitungsstand der Anträge mit Ende Dezember (22. bis 29.12.2025), und somit fast zwei Monaten rückwirkend, an. Der hphv betont, dass die Kritik sich keinesfalls gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die Leitung der Beihilfestelle selbst richtet, systemisch aber Verbesserungen eintreten müssten. weiterlesen →