hphv Mitteilungen

Pressemitteilungen des hphv

Ministerbrief mit Untiefen

Der letzte einer ganzen Reihe von Briefen, den das Kultusministerium an die Schulleitungen kurz vor den Sommerferien richtet,  gibt Anlass zu massiver Kritik.
Die Gründe, den eingeschränkten Schulbetrieb überwinden zu wollen, liegen auf der Hand; das Ministerium wagt einen „weiteren großen Schritt“, nämlich den Präsenzunterricht an fünf Tagen ohne Abstandsgebot, wobei „Taktgeber“ das Infektionsgeschehen sein soll. Dabei müssen die Schulen auf alle möglichen Veränderungen vorbereitet sein.
weiterlesen

Regulärer Unterricht nach den Sommerferien – Mut und Konsequenz muss korrespondieren mit größtmöglichem Gesundheitsschutz!

Ganz überraschend kommt es nicht, dass der Kultusminister im neuen Schuljahr zu einem Präsenzunterricht an fünf Tagen in der Woche zurückkehren möchte, denn unstrittig ist die zentrale Bedeutung der Schule als Lern- und Lebensraum.  Lernen mit digitalen Medien bleibt ohne Präsenzunterricht defizitär. Das gemeinschaftliche Lernen im Klassenverbund ist durch nichts zu ersetzen. Auch dürfte feststehen, dass im zu Ende gehenden Schuljahr Bildung auf der Strecke bleibt und die Schulen auf Lernrückstände in der Schülerschaft vorbereitet sein müssen.
weiterlesen

Die „neue Normalität“ im Schuljahr 2020/21 – Voraussetzungen dafür jetzt schaffen!

In diesen Wochen und nicht erst am Ende der Sommerferien müssen die Weichen für einen strukturierten Arbeitsalltag der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte im neuen Schuljahr gestellt werden. Der Hessische Philologenverband erwartet, dass dabei in differenzierter und zukunftsorientierter Weise auf die besonderen Gegebenheiten der aktuellen Situation reagiert wird. Zum einen muss eine Kompensation der durch die Covid 19-Pandemie im noch laufenden Schuljahr entstandenen Defizite erfolgen, zum anderen muss den immer noch notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr Rechnung getragen werden.
weiterlesen

Digitalisierung im Bildungsbereich: Positionierung und Forderungen des Hessischen Philologenverbandes

Die engagierte Arbeit der hessischen Lehrkräfte in der coronabedingten „Homeschooling-Zeit‘ wissen viele Eltern sehr wohl zu schätzen. Viele Defizite und Hindernisse innerhalb des Systems Schule, auf die die Philologen schon früher hingewiesen haben, wurden in dieser Zeit jedoch besonders deutlich. Nun geht es darum, die digitalen Möglichkeiten konsequent weiter auszubauen, damit sie routinemäßig Teil des Unterrichts werden können. Unterricht im Klassen- und Kursverband durch eine Lehrkraft und die dabei stattfindende Beziehungsarbeit sind dabei nicht ersetzbar. Sinnvoll eingesetzt wirken digitale Medien und Materialien jedoch ergänzend und tragen dazu bei, junge Menschen zukunftsfähig zu machen.
weiterlesen

Regulärer Schulbetrieb vor den Sommerferien?

Der Hessische Philologenverband spricht sich entschieden dagegen aus
Hessens Kultusminister Alexander Lorz will einen Regelbetrieb an Schulen in den zwei Wochen vor den Sommerferien „ernsthaft prüfen“. Hintergrund sind Vorschläge von Medizinern, die Schulen zwei Wochen vor den Ferien für alle zu öffnen und diese Zeit als Testphase zu nutzen, um Erfahrungen zu sammeln.
weiterlesen