HPhV Mitteilungen

Pressemitteilungen des HPhV

Ein Hoch auf die hessische Schulpolitik: Kultusminister Lorz blickt durch eine rosarote Brille. Der Philologenverband betrachtet die Situation weitaus kritischer.

In der heutigen traditionellen Pressekonferenz zu Schuljahresbeginn gab es seitens des Kultusministers jede Menge Superlative: Hessens Schulen seien „hervorragend“ aufgestellt, Schulen seien „bestens“ ausgestattet, die Lehrerversorgung sei „einmalig“ gut, die Ausgaben für Bildung seien auf einem historischen „Höchststand“.
Die Schritte der schwarz-grünen Landesregierung zur Stärkung der Schul- und Bildungspolitik erkennt der Hessische Philologenverband sehr wohl an, weist aber darauf hin, dass die Rahmenbedingungen an Gymnasien und in gymnasialen Bildungsgängen zu wenig Beachtung finden.
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Büffeln statt baden? – Philologen raten zu Lernpausen in den Sommerferien

Nur noch wenige Tage bis zu den Sommerferien. Viele Eltern befürchten, dass nach sechs Wochen Schulpause viel Gelerntes wieder verschwunden ist oder dass sich etwaige Lücken weiter vertiefen. Der Vorsitzende des Hessischen Philologenverbandes, Jürgen Hartmann, appelliert an die Eltern, ihren Kindern eine Pause zu gönnen: „Ferien sind zum Erholen, Abschalten und Entspannen da. Das ist dieses Jahr besonders wichtig, da die Arbeitsbelastung und der Lerndruck für die Kinder wegen des kurzen Schulhalbjahres erheblich waren.“
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Hessischer Philologenverband steht uneingeschränkt hinter der Verbeamtung von Lehrkräften

Der Beamtenstatus und das Streikrecht sind unvereinbar!
Das Bundesverfassungsgericht hat heute in seinem Urteil das Streikverbot für Beamte bestätigt. Diese Entscheidung begrüßt der Hessische Philologenverband ausdrücklich, steht er doch uneingeschränkt hinter der Verbeamtung von Lehrkräften. Im Rahmen der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums ist das Streikrecht nicht mit dem Beamtenstatus vereinbar.
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Der Hessische Philologenverband fordert: Die Abiturbestenquote muss als Vorabquote beim Zulassungsverfahren zum Medizinstudium erhalten bleiben

Das Bundesverfassungsgericht hat im Dezember 2017 mit seinem Urteil zur Hochschulzulassung im Fach Medizin die seit vielen Jahren bewährte Praxis der Erstauswahl von Studienplatzbewerbern durch die Abiturbestenquote bestätigt. Die Abiturnote stellt empirisch nachweisbar immer noch das beste Kriterium für den Abschluss eines erfolgreichen Studiums dar.
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Gymnasium – eine Schule für viele, aber nicht für alle

Die Entwicklung der Übertrittsquoten von der Grundschule an das Gymnasium zeigt dessen ungebrochene Attraktivität. Für viele Eltern ist die ideale Bildungsbiografie ihrer Kinder vorgezeichnet: Grundschule, Gymnasium, Abitur. Der Hessische Philologenverband, die Gewerkschaft der Gymnasiallehrerinnen und -lehrer in Hessen, weist aber darauf hin, dass unbedingt mitbedacht werden muss, dass die Kinder in eine Schulform wechseln, deren Alleinstellungsmerkmal die Vermittlung einer vertieften Allgemeinbildung mit dem Ziel einer generellen Studierfähigkeit ist.
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