hphv Mitteilungen

Pressemitteilungen des hphv

Mehr Geld für Landesbeschäftigte: Zustimmung zum Tarifabschluss in Hessen

Hessischer Philologenverband sieht das Ergebnis der Tarifverhandlungen positiv

Der Hessische Philologenverband (hphv) begrüßt das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst des Landes Hessen: Zum 1. Juli 2026 steigen die Löhne um 3,0 Prozent und zum 1. Oktober 2027 um weitere 2,8 Prozent.
„Angesichts der schwierigen Verhandlungen aufgrund der Haushaltslage des Landes Hessen ist das Ergebnis als ein guter Kompromiss und im Rahmen der Möglichkeiten zu sehen“, ordnet der hphv-Landesvorsitzende und stellvertretende dbb Hessen-Landesvorsitzende Volker Weigand die Inhalte des neuen Tarifvertrages ein. „Ein besonderer Dank geht dabei auch an die über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dbb-Gewerkschaften, die am vergangenen Mittwoch und somit einen Tag vor der letzten Verhandlungsrunde ein deutliches Zeichen auf der Straße und bei der Abschlusskundgebung in Wiesbaden gesetzt haben“, sieht Weigand die Aktionen insgesamt während der Tarifverhandlungen unter der Leitung der Vorsitzenden des dbb-Tarifausschusses Katja Geweniger als überaus gelungen an.
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Dialekte fördern ist ein sinnvoller Schritt – Hessischer Philologenverband (hphv) und Deutscher Lehrerverband Hessen (dlh) zum Tag der Muttersprache

Der Internationale Tag der Muttersprache am 21.02.2026 erinnert seit dem Jahr 2000 an die Bedeutung sprachlicher und kultureller Vielfalt sowie an die Förderung von Mehrsprachigkeit weltweit. Aus Sicht des Hessischen Philologenverbands (hphv) und des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (dlh) knüpft das Thema Dialektförderung in Hessen besonders gut an die Anliegen dieses Tages an.

„Dialekte ergänzen die Maßnahmen zur Bildungssprache Deutsch und stehen keineswegs im Widerspruch zu dem wichtigen Ziel, Deutschkenntnisse als elementare Voraussetzung für einen erfolgreichen und individuellen Schulabschluss stärker in den Blick zu nehmen“, äußert sich der dlh-Vorsitzende Boris Krüger.
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Kritik an langen Bearbeitungszeiten bei der Beihilfe in Hessen hält weiter an

Die Bearbeitungszeiten bei der Beihilfe in Hessen sorgen weiterhin für Unmut auch unter den Lehrerinnen und Lehrern des Landes. Nach Berichten von Betroffenen, die sich an den Hessischen Philologenverband (hphv) wenden, kommt es beim Regierungspräsidium Kassel, das zentral für die Beihilfebearbeitung zuständig ist, weiterhin zu deutlichen Verzögerungen bei der Erstattung eingereichter Rechnungen. So gibt die Beihilfestelle selbst den aktuellen Bearbeitungsstand der Anträge mit Ende Dezember (22. bis 29.12.2025), und somit fast zwei Monaten rückwirkend, an. Der hphv betont, dass die Kritik sich keinesfalls gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die Leitung der Beihilfestelle selbst richtet, systemisch aber Verbesserungen eintreten müssten.
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Schulen bauen Brücken – Hessischer Philologenverband spricht sich für die Stärkung des Auslandsschulwesens aus

Das deutsche Auslandsschulwesen ist ein unverzichtbarer Bestandteil der internationalen Bildungs- und Kulturpolitik. Deutsche Schulen im Ausland leisten weit mehr als reine Wissensvermittlung: Sie bauen Brücken zwischen Ländern, Sprachen und Kulturen und schaffen nachhaltige Verbindungen in einer globalisierten Welt. Mit dem Auslandsschulgesetz von 2013 wurde erstmals eine klare gesetzliche Grundlage geschaffen, um die Deutschen Auslandsschulen langfristig zu sichern und ihre besondere Bedeutung für Deutschland zu unterstreichen. Dieses Gesetz stellt einen wichtigen Meilenstein dar – doch angesichts wachsender globaler Herausforderungen braucht es heute mehr denn je eine konsequente Weiterentwicklung und verlässliche Förderung.
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Für den Erhalt literarischer Originale im Deutschunterricht Sprache ist mehr als Inhalt – sie ist der Kern der Literatur

In der aktuellen Diskussion um den Einsatz vereinfachter Fassungen klassischer Literatur im Deutschunterricht spricht sich der Hessische Philologenverband (hphv) deutlich für die Arbeit mit literarischen Originaltexten aus. Klassiker der deutschen Literatur sind nicht nur Träger zeitloser Themen, sondern auch Ausdruck sprachlicher Kunst, historischer Denkweisen und ästhetischer Vielfalt. Vereinfachte Texte können zwar den Zugang erleichtern, ersetzen jedoch nicht die originale Sprachgestaltung, die wesentlich zur Wirkung und Bedeutung literarischer Werke beiträgt. Stilmittel, Mehrdeutigkeiten, Rhythmus und sprachliche Feinheiten gehen in Bearbeitungen häufig verloren. Damit wird ein zentraler Bildungsauftrag des Deutschunterrichts geschwächt: die Begegnung mit anspruchsvoller Sprache und literarischer Qualität.
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