Gymnasien beim Distanzunterricht besonders krisenfest / DPhV fordert verbindliche Mindeststandards für die digitale Ausstattung an allen Schulen
Gymnasien sind auf einen möglichen erneuten Distanzunterricht deutlich besser vorbereitet als andere Schulformen. Das zeigen Erhebungen, die im Nachgang der Corona-Pandemie erstmals systematisch untersucht hatten, wie vorbereitet sich Schulleitungen und Schülerinnen und Schüler auf künftigen Distanzunterricht fühlten – und auf die das Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) e.V. im Rahmen der Reihe „Data of the Month“ nun erneut aufmerksam gemacht hat.[1] Der DPhV wertet die Ergebnisse als Beleg für den Weitblick und das Engagement der Gymnasiallehrkräfte – und fordert zugleich, die begonnene Modernisierung der digitalen Infrastruktur an allen Schulen konsequent und mit verbindlichen Standards fortzusetzen, damit auch künftig alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von Schulform und familiären Ressourcen bestmöglich auf digitale Lernszenarien vorbereitet sind.
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