„Bildung in Deutschland 2026“: DPhV wertschätzt die bedeutsame Berichterstattung
Der DPhV fordert verbindliche Übergangsempfehlung für die weiterführenden Schulen, um anhaltende Benachteiligung von leistungsstarken Kindern mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund zu beenden.
Der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026“ bestätigt mit seinem diesjährigen Schwerpunktkapitel erneut, was zahlreiche Untersuchungen und Studien in der Vergangenheit gezeigt haben: Ohne verbindliche Übergangsempfehlung für die weiterführenden Schularten bleiben leistungsstarke Kinder mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund benachteiligt – selbst bei gleichen Leistungen und Noten. Angesichts dieser erneuten Befunde mahnt der Deutsche Philologenverband (DPhV) an, dass auf jahrelange, wertvolle Diagnosen endlich konkretes politisches Handeln folgen muss – mit einer verbindlichen Übergangsempfehlung von der Grundschule auf die weiterführenden Schularten, um leistungsstarken Kindern unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund den Übergang auf das Gymnasium endlich leistungsgerechter zu ermöglichen.
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