Aktuelles / Presse

Was braucht guter Unterricht? Respekt gehört dazu!

Im Anschluss an die diesjährige Vertreterversammlung zum Leitthema „Bildung braucht Qualität“, trat der Pädagogische Ausschuss (PA) des hphv e.V. am 29. und 30. Oktober 2026 zu seiner zweitägigen Sitzung in Fulda zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Bildungsqualität nachhaltig zu sichern und Lehrkräften zugleich praxisnahe Unterstützung im Umgang mit aktuellen pädagogischen Herausforderungen zu bieten.

Vor diesem Hintergrund wird der PA im ersten Quartal 2027 eine Fachtagung zum Thema „Respekt im schulischen Alltag“ veranstalten. Ziel der Veranstaltung ist es, Kolleginnen und Kollegen Impulse aus Wissenschaft und Schulpraxis sowie konkrete Handlungsansätze für einen respektvollen Umgang im schulischen Miteinander zur Verfügung zu stellen.
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Hessischer Philologenverband fordert „Bildung braucht Qualität“

Am 29.10.2026 fand die diesjährige Vertreterversammlung des Hessischen Philologenverbandes (hphv) statt. Unter dem Motto „Bildung braucht Qualität“ diskutierten die angereisten Schulvertrauenspersonen aus über 100 Schulen über zahlreiche Anträge zu schul- und bildungspolitischen Themen und zu Fragen der Verbandsorganisation.
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NEU: Der dlh-Ratgeber in der 36. Auflage kostenfrei zum Download

Nichts ist im Schulbereich beständiger als der Wandel der Vorschriften!

Der dlh-Ratgeber wurde von Herbert Grimme komplett aktualisiert und neu aufgelegt. Die umfangreichen und zum Teil schwer überschaubaren Dienstvorschriften im Schulbereich liegen nunmehr in der 36. Auflage vor.

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Eine Fortbildungsoffensive für Lehrkräfte ist dringend erforderlich!

Unsere Schulen stehen vor enormen Herausforderungen, denn sie sind mit einem starken gesellschaftlichen Wandel konfrontiert. Im Zusammenhang mit der fortschreitenden Digitalisierung ist nicht zuletzt der gezielte Missbrauch von neuen KI-Werkzeugen zur Manipulation demokratischer Willensbildungsprozesse durch demokratiefeindliche Akteure zu nennen. Alle Lehrkräfte sind daher gefordert, sich diesen Herausforderungen zu stellen und ihr Wissen und ihre Handlungsmöglichkeiten ständig zu erweitern. Hinzu kommt eine große Anzahl von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern, die das entsprechende pädagogische „Handwerkszeug“ erst erwerben müssen. Aus der Bildungsforschung wie auch aus der schulischen Praxis wird daher der Ruf nach einer Fortbildungsoffensive immer lauter.
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OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2026“: Lehrkräftemangel in Deutschland dramatisch spürbar – bis 2033 keine Entlastung durch Demografie in Sicht. DPhV warnt vor weiterer Verkürzung der Lehrkräftebildung und fordert echte Entlastung der Lehrkräfte statt Ausweichstrategien

Die Deutschland-Befunde des OECD-Berichts „Bildung auf einen Blick 2026“ mit dem Schwerpunktthema Lehrkräftemangel geben Anlass zur Sorge: 55 Prozent der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler besuchen Schulen, deren Leitung angibt, dass die Abwesenheit von Lehrkräften das Lernen beeinträchtigt. Das ist der zweithöchste Wert im OECD-Raum und mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt von 27 Prozent. Zudem gelten 16,2 Prozent der Lehrkräfte an öffentlichen Schulen im Sekundarbereich als nicht voll qualifiziert – fast doppelt so viele wie im OECD-Durchschnitt (8,4 Prozent). Eine Entspannung ist nicht in Sicht: Während im OECD-Durchschnitt die Zahl der Kinder zwischen 5 und 14 Jahren bis 2033 voraussichtlich um 9 Prozent sinken wird, wird sie in Deutschland um 3 Prozent steigen, bei den 10- bis 14-Jährigen sogar um 8 Prozent. Gleichzeitig ist fast jede vierte Lehrkraft im Sekundarbereich 55 Jahre oder älter. Der Deutsche Philologenverband (DPhV) fordert eine jetzt spürbare Entlastung der im Dienst stehenden Lehrkräfte, damit sie bis zum regulären Ruhestandsalter durchhalten, er warnt zugleich vor weiteren Kürzungen in der Lehrkräfteausbildung und fordert ein vollwertiges 24-monatiges Referendariat.
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