Aktuelles / Presse

„Bildung in Deutschland 2026“: DPhV wertschätzt die bedeutsame Berichterstattung

Der DPhV fordert verbindliche Übergangsempfehlung für die weiterführenden Schulen, um anhaltende Benachteiligung von leistungsstarken Kindern mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund zu beenden.
Der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026“ bestätigt mit seinem diesjährigen Schwerpunktkapitel erneut, was zahlreiche Untersuchungen und Studien in der Vergangenheit gezeigt haben: Ohne verbindliche Übergangsempfehlung für die weiterführenden Schularten bleiben leistungsstarke Kinder mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund benachteiligt – selbst bei gleichen Leistungen und Noten. Angesichts dieser erneuten Befunde mahnt der Deutsche Philologenverband (DPhV) an, dass auf jahrelange, wertvolle Diagnosen endlich konkretes politisches Handeln folgen muss – mit einer verbindlichen Übergangsempfehlung von der Grundschule auf die weiterführenden Schularten, um leistungsstarken Kindern unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund den Übergang auf das Gymnasium endlich leistungsgerechter zu ermöglichen.
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Umfrage von DPhV und Lehrer-Online: Jede zweite Lehrkraft unsicher bei Social-Media-Herausforderungen im Schulalltag

79 Prozent sehen suchtähnliche Nutzung durch Schülerinnen und Schüler als drängendste Herausforderung / DPhV fordert verbindliche schulische Konzepte und praxistaugliche Fortbildungen
Jede zweite Lehrkraft fühlt sich bei Social-Media-Konflikten an der Schule unsicher, davon 8 Prozent sogar überfordert und hilflos – das zeigt eine bundesweite Umfrage, die der Deutsche Philologenverband (DPhV) gemeinsam mit dem Bildungsportal Lehrer-Online im Mai/Juni 2026 unter mehr als 1000 Lehrkräften durchgeführt hat. 68 Prozent halten das Thema für relevant oder sehr relevant für ihre tägliche Arbeit, 15 Prozent geben an, akut Unterstützung zu benötigen. Die Befragung zeigt: Die Nutzung von Social-Media und die damit verbundenen Folgen haben den Schulalltag längst durchdrungen.  Die Hälfte der Lehrkräfte braucht mehr Unterstützung, 5 Prozent fühlen sich sehr sicher, sie haben klare Strategien und Handlungsroutinen, und 40 Prozent fühlen sich sicher genug, um mit den meisten Konfliktsituationen in Bezug auf Social Media umgehen zu können.
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Schulabbrecher-Statistik 2026 – Hessischer Philologenverband fordert nachhaltige Qualitätsoffensive statt bloße Statistik-Analyse

Kleinere Klassenteiler perspektivisch wieder in den Blick nehmen

Wiesbaden, 09.06.2026 – Der Hessische Philologenverband (hphv) hat die jüngste Berichterstattung des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen zur Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss zur Kenntnis genommen. Der Verband bewertet die veröffentlichten Zahlen und die damit verbundenen bildungspolitischen Maßnahmen differenziert. Die Philologen erkennen ausdrücklich an, dass Hessen deutschlandweit eine der niedrigsten Schulabbrecherquoten aufweist und mit einem Wert von 6,2 bis 6,3 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Dies ist auch ein Beleg für das anhaltende Engagement und die hohe Professionalität der hessischen Lehrkräfte an allen Schulformen.
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dbb Hessen Nachrichten 5/2026

Inhalt der aktuellen Ausgabe: Neue Gewalt-Studie des dbb Hessen gestartet; Gesetz zur Besoldung vorgestellt; Frühlingsfest der SPD im Landtag; Senioren: Pilotprojekt mit Vortrag;  Verbraucher: Betrugsmaschen im Internet; Akademie: Fortbildung Management; Geyer: Schräge Diskussion um Beamtentum

Lehrer werden – Lehrer bleiben: Die Rolle der Jungen Philologen in allen Phasen der Lehrerbildung

Warum entscheidet man sich für ein Lehramtsstudium am Gymnasium?
Diese Frage steht am Anfang jeder individuellen Bildungsbiografie angehender Lehrkräfte. In der Regel lassen sich zwei zentrale Motivationsstränge erkennen: Zum einen ist es die Begeisterung für die eigenen Unterrichtsfächer – das tiefe Interesse an fachwissenschaftlichen Fragestellungen, das man weitergeben möchte. Zum anderen ist es die pädagogische Dimension – der Wunsch, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu fördern und zu bilden. Beide Aspekte sind untrennbar miteinander verbunden und prägen die gesamte Lehrerbildung. Die Jungen Philologen im Hessischen Philologenverband setzen sich dafür ein, dass diese doppelte Zielsetzung – fachliche Exzellenz und pädagogische Professionalität – in allen Phasen der Ausbildung erhalten und gestärkt wird. Gleichzeitig zeigen sie auf, welche Unterstützung eine Verbandsmitgliedschaft auf diesem Weg bieten kann.
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