Aktuelles / Presse

„Tag der Ausschüsse“ des Hessischen Philologenverbandes (hphv) – Intensive inhaltliche Ausschussarbeit und Austausch mit interessierten Gästen

Am 18. und 19.03.2026 fand im „Landgasthof Hessenmühle“ in Großenlüder bei Fulda der „Tag der Ausschüsse“ des hphv statt. Dieser Tag (diese Tage!) sind ein neues Format, um zum einen die Mitglieder der verschiedenen hphv-Ausschüsse an einem Ort zusammen zu bringen, zum anderen aber auch, um Gäste und interessierte Mitglieder „zum Ausschuss-Schnuppern“ einzuladen. Ganz unkompliziert konnten die Gäste an den einzelnen Ausschusssitzungen (Schulpolitischer Ausschuss- SPA, Pädagogischer Ausschuss – PA, Ausschuss für Gymnasiallehrkräfte an anderen Schulformen – GAS, Ausschuss für berufspraktische Fragen – BPA) teilnehmen, aber auch zwischendurch wechseln, um sich einen Eindruck über die verschiedenen Themenschwerpunkte zu verschaffen.
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Wer misst, muss passende Förderung mitdenken und finanzieren! Denn Datenerhebung ohne anschließende Förderung ist lediglich Bürokratie – DPhV fordert Bildungsministerien auf, kritische Hinweise aus SWK-Gutachten ernstzunehmen!

Das heute von der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz veröffentlichte Gutachten zur datengestützten Entwicklung und Steuerung in Schulen benennt ein zentrales Problem, das der Deutsche Philologenverband (DPhV) seit Jahren anmahnt: Lehrkräfte erhalten nach Datenerhebungen häufig keine verwertbaren Rückmeldungen und erst recht keine konkreten Förderformate, mit denen sie ihre Schülerinnen und Schüler zielgerichtet unterstützen könnten. Das Gutachten stellt klipp und klar fest, dass unklar bleibt, welche Maßnahmen aus der Interpretation der Daten abgeleitet werden können. Was sollen Lehrkräfte für ihre pädagogische Arbeit damit anfangen? Das stellt ein strukturelles Problem, wenn nicht sogar ein Scheitern der diesbezüglichen Bildungspolitik dar!
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Beamtenstatus sichert Demokratie – DPhV fordert Dienstherren zur konsequenten Umsetzung ihrer Fürsorgepflicht auf!

Zur 7. Bildungsministerkonferenz begrüßt der Deutsche Philologenverband (DPhV) ausdrücklich, dass die klare Mehrheit der Bildungsministerinnen- und minister zur Verbeamtung von Lehrkräften steht. Für den DPhV ist dies keine Frage des Komforts, sondern eine Frage der Funktionsfähigkeit unserer Demokratie – gerade in Zeiten, in denen Extremisten offen an der Schulpflicht rütteln wollen. Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing: „Wer Schule destabilisiert, destabilisiert unsere Gesellschaft. Der Beamtenstatus ist ein Schutzschild für Lehrkräfte und damit für unsere Kinder und unsere Zukunft.“
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„Tag der Ausschüsse“ – PA freute sich über Gäste

Am „Tag der Ausschüsse“ konnten die Vorsitzende Tanya Gotta-Leger und ihre Stellvertreterin Julia Schubert-Förster eine Reihe von Interessierten im pädagogischen Ausschuss begrüßen, die als Gäste die Gelegenheit nutzten, einmal die Ausschussarbeit kennenzulernen. So wurde über die Sitzungen des hphv-Landesvorstands und des Bildungspolitischen Ausschusses des DPhV berichtet und sich darüber ausgetauscht. Zudem wurde die Bearbeitung der von der VV 2025 angenommenen Anträge erörtert. Ein wichtiger Schwerpunkt war die Planung der Pädagogischen Tagung 2027. Sie soll wieder im Frühjahr stattfinden und das Thema „Respekt“ in den Mittelpunkt stellen. Die Mitglieder des PA würden sich über Kolleginnen und Kollegen mit Interesse an der Mitarbeit im Ausschuss freuen. Kontakt gerne über gotta-leger@hphv.de.

Angelika Kiene-Bock

Trendmonitor KI in der Bildung: DPhV fordert Rechtssicherheit, fachlich-fundierte Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und den Schutz fachlicher Standards

Der „Trendmonitor KI in der Bildung 2025“ der Deutschen Telekom Stiftung zeichnet ein ernüchterndes wie aufschlussreiches Bild einer Lücke zwischen technologischer Realität und schulischer Infrastruktur: Obwohl sich das Angebot KI-gestützter Bildungstechnologien seit 2021 in Deutschland verdreifacht hat, ist die systematische Nutzung im Schulunterricht nach wie vor gering („Digital Skills Gap“). Der Deutsche Philologenverband (DPhV) sieht sich durch diese Befunde in seinen zentralen Forderungen bestätigt – nach Rechtssicherheit für Lehrkräfte im Einsatz mit KI, nach geeigneten und fachlich fundierten Fortbildungsangeboten für Lehrpersonal sowie nach Schutz fachlicher und pädagogischer Standards gegenüber unkritischer Technologieadaption. Es besteht dringender Handlungsbedarf für die Bildungsministerinnen und -minister der Länder und für die Schulbehörden!
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