Datengestützte Schulentwicklung in Hessen: Hessischer Philologenverband fordert Fokus auf pädagogische Qualität statt auf Datensammeln
Zum 1. März hat das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) unter der Leitung von Ina Ofenloch eine weitere Stabsstelle im Bereich „Optimale Förderung“ eingerichtet. Aus Sicht des Hessischen Philologenverbandes (hphv) unterstreicht die Einrichtung zusätzlicher Stabsstellen die hohe Bedeutung dieses Themenfeldes für die kommenden Jahre. Bereits bestehende Stabsstellen befassen sich unter anderem mit der Beschulung ukrainischer Schutzsuchender sowie mit der Werte- und Demokratiebildung. weiterlesen →
dlh Nachrichten aus dem Personalrat – Mai 2026
dlh-Nachrichten mit folgenden Inhalten: Geplante Kürzung der Altersermäßigung für Lehrkräfte und UBUS-Kräfte ab 55 Jahren; Unterrichtsfach „Digitale Welt“ kommt nicht wie geplant, sondern lediglich optional als GTA-Angebot; Datengestützte Schulentwicklung wird auch in Hessen sichtbarer; Stellenbesetzung Leitung Referat III.A.3; Kürzungen an den IGS temporär; Mental Health First Aid statt Mental Health Coach
Hessischer Philologenverband zieht Zwischenbilanz beim Abitur 2026
Nach Abschluss der schriftlichen Abiturprüfungen 2026 zieht der Hessische Philologenverband (hphv) eine überwiegend positive Bilanz und attestiert der neuen Referatsleiterin für den Bereich Gymnasien, Frau Dr. Petri, einen gelungenen Start.
Während der hphv die Terminierung der schriftlichen Prüfungen in die Zeit nach den Osterferien von Anfang an als eine richtige Entscheidung beurteilt hat, die ohnehin nicht zur Diskussion steht, bleiben Verbesserungsmöglichkeiten weiter im Fokus des Verbandes. Insbesondere in den Schuljahren, in denen der Beginn der Sommerferien früh liegt, kommt es bei den Kolleginnen und Kollegen im Abitureinsatz zu einer erheblichen Verdichtung der Arbeitsbelastung. „Etliche Prüferinnen und Prüfer haben jedes Jahr nur wenige Tage Zeit, die Klausuren zu korrigieren“, zeigt Volker Weigand, Landesvorsitzender des hphv, das Problem auf. Dieses Jahr trifft es insbesondere die Lehrkräfte im Fach Mathematik, aber auch mit einem nur unwesentlich größeren Zeitfenster Deutsch und Englisch. Neben den Abiturklausuren ist der Unterricht nach Plan zu bewerkstelligen. Zudem stehen Konferenzen an, werden Elterngespräche geführt und Förderpläne geschrieben, Konzepte weiterbearbeitet, und Wettbewerbe betreut. weiterlesen →
dbb Hessen Nachrichten 4/2026
Inhalt der aktuellen Ausgabe: Heini Schmitt ist jetzt Ehrenvorsitzender; Stellenstreichung wird keine Entlastung bringen; Kritik an Sparplänen bei Deutscher Welle; Start muss beim Krisenbonus vorangehen; Gewalt: Jeder Angriff ist ein Angriff auf den Staat; Bezirksverband Osthessen: Vortrag mit Peter Müller; Medienanstalt neu im Di@-Lotsen-Projekt
Chancenmonitor 2026: DPhV warnt vor weiterer Benachteiligung von Kindern mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund und fordert verbindliche Übergangsempfehlung für die weiterführenden Schulen
Der aktuelle Chancenmonitor 2026 des ifo Instituts und „Ein Herz für Kinder“ zeigt alarmierende Bildungsunterschiede nach sozialer Herkunft auf: Die Wahrscheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen, liege demnach für Kinder mit bildungsfernen, einkommensschwachen Eltern bei 16,9 Prozent, wogegen sie bei Kindern mit einkommensstarken Eltern mit Abitur bei bis zu 80,3 Prozent liege. Darüber hinaus liege die Wahrscheinlichkeit des Gymnasialbesuchs bei Jungen mit 36,9 Prozent niedriger als bei Mädchen mit 43,5 Prozent. Der Deutsche Philologenverband (DPhV) sieht deutlichen politischen Handlungsbedarf für eine verbindliche Übergangsempfehlung von der Grundschule auf die weiterführenden Schularten, um endlich leistungsstarken Kindern unabhängig vom sozioökonomischen Status den Übergang auf das Gymnasium leistungsgerechter zu ermöglichen. weiterlesen →