Negativer IQB-Bildungstrend 2016 muss ein Weckruf sein!

2015-05-28_105226Als schmerzhaften Weckruf hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die unerfreulichen Ergebnisse des neuen IQB-Bildungstrends bezeichnet.
Der negative Trend, was die Leistungen von Grundschülerinnen und Grundschülern in Deutschland insbesondere in den Bereichen Rechtschreibung und Mathematik angeht, bestätige den Eindruck, den viele Gymnasiallehrkräfte hinsichtlich des sinkenden Leistungsniveaus von Übertrittsschülern in den letzten Jahren gehabt hätten, so der Verbandsvorsitzende.
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25. Pädagogische Tagung am 22. und 23. Februar 2018: „Auf der Suche nach der verlorenen Qualität – wann ist ein Abitur wirklich gut?“

2017-09-21_121219Zu einer ‚Qualitätssuche‘ lädt der Pädagogische Ausschuss auf seiner nächsten, der 25. „Weilburg-Tagung“ ein. Der kritische Diskurs über den gymnasialen Bildungsanspruch wird dabei im Zentrum stehen, den wachsenden Druck nivellierender Kräfte mit bedenkend.
Das Abitur, das Finale des gymnasialen Bildungsganges, erfreut sich größter Beliebtheit. Das kommt einer Bildungspolitik gelegen, die auf steigende Abiturientenquoten setzt. Ein Mehr an höchsten allgemeinbildenden Schulabschlüssen ist zwar per se nicht zu bemängeln, fragwürdig wird es aber dann, wenn die Qualität der Abschlüsse ins Wanken gerät, wie aus jüngsten Bildungsstudien ersichtlich ist. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Das Menschenmögliche im Blick behalten – HPhV zum UNESCO-„Welttag der Lehrerin und des Lehrers“ am 5. Oktober 2017

hphv-logoIn Hessen werden heute mehr Lehrkräfte als jemals zuvor beschäftigt. Diesen positiven Trend deutlich zu verstärken ist eine der zentralen Forderungen des Hessischen Philologenverbandes.
Der Arbeit von Lehrkräften kommt in der heutigen Gesellschaft eine besondere Bedeutung zu. Neben der Vermittlung einer breiten Bildung nehmen Themen wie Inklusion und Integration, aber auch Fragen der allgemeinen Werteerziehung in der Betrachtung von Schule einen immer größeren Raum ein. Die Erwartung an die Leistung von Lehrkräften steigt.
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„Last-Minute-Charme“ der Maßnahmenpakete – Mehr Weitblick wäre wünschenswerter gewesen.

hphv-logoPressemitteilung zur Regierungserklärung des Kultusministers am 26.09.2017
Auf die schwierige Situation an den Grundschulen hinzuweisen und zu reagieren ist dringend geboten, da diese immer mehr an der Überlastungsgrenze arbeiten, mitunter auch jenseits davon. Die Defizite hinsichtlich der Lernvoraussetzungen und des Lern- und Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler haben zugenommen.  Eine große Leistungsstreuung, mehr Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten und Lernstörungen prägen das Klassenklima. Inklusion sowie Zuzug von Migranten und Flüchtlingen verschärfen die Situation.
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Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer