Gymnasialtag des HPhV 2019: Abitur – Verliert der Abschluss den Anschluss?

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Die Bedeutung des Schulabschlusses für Studium und Berufsausbildung
„Was willst du mal werden, wenn du groß bist?“, war früher eine gängige Frage. Und Kinder wussten Bescheid. Viele hatten Träume, manche schon konkrete Vorstellungen. Meist waren es Ausbildungsberufe, die man kannte und die man ersehnte. Manch schulische Laufbahn wurde auf dieses Ziel abgestimmt. Wozu das Abitur machen, wenn man in der gleichen Zeit auch schon eine Berufsausbildung abschließen und entsprechendes Geld verdienen konnte? Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Workshop des dlh: Kraft tanken im Lehreralltag

Referent: Jimmy Little (DSB Diplomtrainer, Bildungsreferent im Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft der Deutschen Sporthochschule Köln)
Die Berufstätigkeit als Lehrer/in ist mit einem hohen Anspannungs- und Energieaufwand verbunden. Aber es ist nicht so sehr der direkte Stress des Unterrichtens, der belastet und krank macht, sondern vielmehr die fehlenden oder falsch genutzten Entspannungspausen, in denen man „abschalten“ und sich erholen könnte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Gymnasialtag des DPhV am 28.09.2019 in Bonn: Menschen bilden – Gymnasium stärken

Der Deutsche Philologenverband wird gemeinsam mit dem Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen im ‘Wissenschaftszentrum Bonn’, Ahrstraße 45 in Bonn seinen dritten bundesweiten Gymnasialtag durchführen.
Dieser Kongress wird am 28. September 2019 in der Zeit von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr unter dem Motto: ‘Menschen bilden – Gymnasium stärken’ stattfinden.
Prof. Dr. Roland Reichenbach von der Universität Zürich wird nach einer Einführung durch die DPhV-Bundesvorsitzende, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, und einem Grußwort durch die neue Vorsitzende des Philologen-Verbandes NW, Sabine Mistler, den Eröffnungsvortrag der Veranstaltung zum Thema ‘Die Autorität des Gymnasiallehrers’ halten. Mehr dazu hier.

Kerngeschäft Unterricht stärken

Philologen erkennen Maßnahmen des Kultusministeriums an, sehen Schulen aber als ,Reparaturbetrieb‘ missbraucht.
In seiner traditionellen Presseerklärung zum neuen Schuljahr weist der Kultusminister wie jedes Jahr ebenso traditionell auf die Erfolge der schwarz-grünen hessischen Landesregierung im bildungspolitischen Bereich hin. „Zum Beginn des neuen Schuljahres zeigt sich verstärkt, wie unsere Maßnahmen für eine ständig zu verbessernde Unterrichtsversorgung und die Investitionen in die Aus- und Weiterbildung greifen“, so der Minister. Mit den neuen Schwerpunkten im Schuljahr 2019/20 wie Digitalisierung, Ganztagsausbau sowie neuen Förderangeboten wie den Familienklassen sollen Hessens Schulen „fit für die Zukunft“ gemacht werden.
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Deutscher Philologenverband fordert bei „Mondays for Matura“: Stärkung der Bildungssprache Deutsch in der Familie, vom Kindergarten bis in den Beruf, aber auch im Abitur!

Der Deutsche Philologenverband unterstützt das Anliegen von KMK-Präsident R. Alexander Lorz, die Bildungssprache Deutsch zu stärken. „Allerdings sollten die Kultusminister dann auch umgehend mit der Stärkung der Bildungssprache Deutsch im Abitur beginnen! Denn anders als in der Mittelstufe kann in der Oberstufe und im Abitur nicht einmal mehr eine ganze Note für noch so fehlerhafte Rechtschreibung abgezogen werden, sondern maximal ein bis zwei Punkte. Wenn es uns nicht egal ist, ob Abiturienten richtig oder falsch schreiben, ist das das falsche Zeichen!“, mahnt die DPhV-Bundesvorsitzende Lin-Klitzing und fordert die Kultusministerinnen und -minister zur Änderung dieser Regelung und zum mindestens vierstündigen Deutschunterricht in der Mittelstufe auf.
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Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer