DPhV Mitteilungen

Pressemitteilungen des Deutschen Philologenverbandes

Schaffen Sie jetzt die Voraussetzungen für wirksamen Gesundheitsschutz für Lehrer und Schüler im Herbst und Winter der Pandemiezeit! Stellen Sie Ihr Konzept zur Lüftungshygiene vor!

Das fordert der Deutsche Philologenverband von den Kultusministerinnen und Kultusministern angesichts des gestrigen Gespräches zur Lüftungshygiene.
Die Leopoldina fordert in ihrem aktuellen Gutachten angesichts der Pandemie den regelmäßigen Luftaustausch in Räumen, der dort, wo nötig, auch durch Hochleistungsluftfiltersysteme unterstützt werden sollte. – Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 25. August ein Förderprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro zur Corona-gerechten Umrüstung von Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beschlossen. Was ist Ihr Konzept für wirksamen Gesundheitsschutz in den öffentlichen Schulräumen für Lehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler? Stellen Sie es vor!“, fordert die DPhV-Vorsitzende, Susanne Lin-Klitzing, die Kultusminister auf.
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Deutscher Philologenverband erwartet von der Bundeskanzlerin, der Bundesbildungsministerin und den Kultusministern beim erneuten „Bildungsgipfel“:

„Schaffen Sie alle Voraussetzungen für guten digital unterstützten Präsenzunterricht!“
„Schülerinnen und Schüler brauchen guten Unterricht. Zeitgemäßer digital unterstützter Präsenzunterricht ermöglicht guten Unterricht in Corona-Zeiten und darüber hinaus. Dieser bedarf aber umfassender konzeptioneller, sächlicher und personeller Voraussetzungen. Wir erwarten deshalb von Ihnen sorgfältig durchdachte Maßnahmen, die die schulische Bildung der Schülerinnen und Schüler voranbringen und die Bildungsarbeit der Lehrkräfte positiv unterstützen.
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DPhV-Vorsitzende fordert die Politik angesichts der OECD-Ergebnisse auf „Steigern Sie die gesellschaftliche Wertschätzung des beruflichen Bildungssystems in Deutschland!“

„Die Ergebnisse im europäischen Vergleich zeigen es wieder einmal: Deutschland ist im Bereich der beruflichen Bildung sehr gut aufgestellt. Das Einzige, was fehlt, ist, dass die berufliche Bildung in Deutschland im selben Maße wertgeschätzt wird, wie sie es im internationalen Vergleich offensichtlich ist: In fast keinem anderen OECD-Land sind die Berufsaussichten mit einem beruflichen Abschluss für die junge Generation so gut wie in Deutschland!“, kommentiert die DPhV-Vorsitzende Lin-Klitzing die heutigen Ergebnisse der OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ mit dem Schwerpunkt auf der beruflichen Bildung.
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Lehrer fordern Konjunkturprogramm für Schulbau

Deutscher Philologenverband zum „Corona-Gipfel“ der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder
Kommerzielle Belange wie länderübergreifende Regelungen für Fußball- und andere Großveranstaltungen in Corona-Zeiten sind einen erneuten „Gipfel“ zwischen der Kanzlerin und den Regierungschefs wert  – wo aber bleibt das gemeinsame Engagement für ein – gerade in Corona-Zeiten – notwendiges „Konjunkturprogramm Schulbau“ für die knapp elf Millionen Schülerinnen und Schüler in der Bundesrepublik?
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Deutscher Philologenverband erwartet von den Kultusministern zum Schulbeginn nach den Sommerferien vorrangig dreierlei

Schutz der Lehrkräfte, wissenschaftlich-fachlich durchdachte Konzepte für Schule und Unterricht und eine Steigerung der Ressourcen, um diese Ziele zu erreichen
Schutz der Lehrkräfte
„Schützen statt Demoralisieren!“ – das ist die erste Forderung, die der Deutsche Philologenverband im Interesse der Lehrkräfte an die Kultusminister der Länder richtet. Datenschutzbeauftragte beginnen in verschiedenen Ländern insbesondere gegen diejenigen Lehrkräfte zu ermitteln, die in der ersten Corona-Phase angesichts fehlender digitaler Infrastruktur mit eigenen IT-Bordmitteln – und aus heutiger Perspektive möglicherweise nicht immer datenschutzkonform – digitalen Kontakt zu ihren Schülern aufbauten, um den persönlichen und inhaltlichen Austausch mit ihnen zu ermöglichen.
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