DPhV Mitteilungen

Pressemitteilungen des Deutschen Philologenverbandes

Wer misst, muss passende Förderung mitdenken und finanzieren! Denn Datenerhebung ohne anschließende Förderung ist lediglich Bürokratie – DPhV fordert Bildungsministerien auf, kritische Hinweise aus SWK-Gutachten ernstzunehmen!

Das heute von der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz veröffentlichte Gutachten zur datengestützten Entwicklung und Steuerung in Schulen benennt ein zentrales Problem, das der Deutsche Philologenverband (DPhV) seit Jahren anmahnt: Lehrkräfte erhalten nach Datenerhebungen häufig keine verwertbaren Rückmeldungen und erst recht keine konkreten Förderformate, mit denen sie ihre Schülerinnen und Schüler zielgerichtet unterstützen könnten. Das Gutachten stellt klipp und klar fest, dass unklar bleibt, welche Maßnahmen aus der Interpretation der Daten abgeleitet werden können. Was sollen Lehrkräfte für ihre pädagogische Arbeit damit anfangen? Das stellt ein strukturelles Problem, wenn nicht sogar ein Scheitern der diesbezüglichen Bildungspolitik dar!
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Beamtenstatus sichert Demokratie – DPhV fordert Dienstherren zur konsequenten Umsetzung ihrer Fürsorgepflicht auf!

Zur 7. Bildungsministerkonferenz begrüßt der Deutsche Philologenverband (DPhV) ausdrücklich, dass die klare Mehrheit der Bildungsministerinnen- und minister zur Verbeamtung von Lehrkräften steht. Für den DPhV ist dies keine Frage des Komforts, sondern eine Frage der Funktionsfähigkeit unserer Demokratie – gerade in Zeiten, in denen Extremisten offen an der Schulpflicht rütteln wollen. Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing: „Wer Schule destabilisiert, destabilisiert unsere Gesellschaft. Der Beamtenstatus ist ein Schutzschild für Lehrkräfte und damit für unsere Kinder und unsere Zukunft.“
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Trendmonitor KI in der Bildung: DPhV fordert Rechtssicherheit, fachlich-fundierte Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und den Schutz fachlicher Standards

Der „Trendmonitor KI in der Bildung 2025“ der Deutschen Telekom Stiftung zeichnet ein ernüchterndes wie aufschlussreiches Bild einer Lücke zwischen technologischer Realität und schulischer Infrastruktur: Obwohl sich das Angebot KI-gestützter Bildungstechnologien seit 2021 in Deutschland verdreifacht hat, ist die systematische Nutzung im Schulunterricht nach wie vor gering („Digital Skills Gap“). Der Deutsche Philologenverband (DPhV) sieht sich durch diese Befunde in seinen zentralen Forderungen bestätigt – nach Rechtssicherheit für Lehrkräfte im Einsatz mit KI, nach geeigneten und fachlich fundierten Fortbildungsangeboten für Lehrpersonal sowie nach Schutz fachlicher und pädagogischer Standards gegenüber unkritischer Technologieadaption. Es besteht dringender Handlungsbedarf für die Bildungsministerinnen und -minister der Länder und für die Schulbehörden!
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Datenbasierte Steuerung und Entwicklung von Schulen: DPhV fordert neue Ressourcen für die Förderung von Schülerinnen und Schülern statt bloßer Lernstandserhebung / Aufgaben der Bildungspolitik dürfen nicht zu Zusatz-Aufgaben von Lehrkräften werden

 Anlässlich der 6. Bildungsministerkonferenz am 18.12.2025 fordert der Deutsche Philologenverband (DPhV), bei der Umsetzung einer datenbasierten Steuerung und Entwicklung von Schulen drei zentrale Punkte in den Fokus der politischen Debatte zu stellen: Zielklarheit, Rollenklarheit, Ressourcenklarheit!
Das Ziel einer solchen Steuerung muss die verstärkte Leistungsförderung der Schülerinnen und Schüler im Schulwesen sein.
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Wir sind das Gymnasium! DPhV-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing auf 42.Vertreterversammlung mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt

Berlin, 14.11.2025 – Mit überwältigender Mehrheit wurde Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing heute auf der 42. Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) mit 109 von 111 Stimmen erneut zur Bundesvorsitzenden gewählt! Lin-Klitzing ist seit 2017 die erste weibliche Bundesvorsitzende des 1903 in Halle gegründeten Lehrkräfteverbandes. Gemäß des Veranstaltungs-Mottos „Leistung fordern, Vertrauen fördern, Lehrkräfte stärken“ wird sie auch weiterhin mit voller Überzeugung dafür eintreten, das Gymnasium in seiner bedeutsamen und etablierten Stellung zu sichern und in seiner zukunftsfähigen Weiterentwicklung zu stärken.
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