DPhV Mitteilungen

Pressemitteilungen des Deutschen Philologenverbandes

Deutscher Philologenverband appelliert an Kultusministerkonferenz: Keine Niveausenkung und keine Einsparungen bei der Lehrkräftebildung

Berlin – Der Deutsche Philologenverband (DPhV) warnt die Kultusministerinnen und -minister der Länder dringend davor, an der grundständigen Ausbildung und bei der Nachqualifikation von Lehrkräften zu sparen. „Brandenburg ist kein Vorbild, sondern eine Warnung an uns alle“, mahnt die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing. Sie bezieht sich dabei auf die Pläne, nach denen die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) künftig auch Seiteneinsteigern sowie Lehramtsstudierenden nur mit Bachelor-Abschluss eine Aufnahme in den Schuldienst mit Lebenszeit-Verbeamtung ermöglichen will. Diese Kandidaten sollen nach einer 18-monatigen Zertifikatsqualifikation dann an den Oberstufenzentren des Landes auch das Abitur abnehmen können. Dieses Vorhaben lehnt der DPhV strikt ab.
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Deutscher Philologenverband zu IQB-Bildungstrend 2021: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr?

Berlin – Der Deutsche Philologenverband (DPhV) zeigt sich äußerst besorgt über die aktuellen und detaillierten Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2021. Darin wird u.a. deutlich, dass vor allem in Berlin, Brandenburg, Bremen und auch Nordrhein-Westfalen viele Grundschülerinnen und -schüler (4. Klasse) nicht einmal die Mindestanforderungen im Lesen und in Mathematik erreichen.
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Auf Deutschlands Lehrkräfte ist auch in der Corona-Krise Verlass

DPhV zu OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2022“
Berlin – Deutschlands Lehrkräfte haben während der Corona-Pandemie weit mehr in Präsenz unterrichtet als ihre Kolleginnen und Kollegen im Durchschnitt in anderen Ländern. Das bestätigt die aktuelle Studie „Bildung auf einen Blick 2022“ der OECD, die heute in Berlin vorgestellt wurde. „Die Oberstufenlehrkräfte haben schon im Schuljahr 2020/2021 mit einer überdurchschnittlichen Präsenz maßgeblich dazu beigetragen, dass die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Prüfungen gut ablegen konnten. Nun belegt die aktuelle OECD-Studie von 2022 diese überdurchschnittliche Präsenz für alle Lehrkräfte in Deutschland. Dafür gebührt Deutschlands Lehrkräften großer Dank“, so die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing.
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DPhV fordert: Arbeitsplatz Schule muss wieder attraktiv für Lehrkräfte werden

Ausstehende Beförderungen umsetzen! Belastungen senken!
Berlin – Der Deutsche Philologenverband (DPhV) appelliert an die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder, endlich die ausstehenden Beförderungen für Lehrkräfte am Gymnasium umzusetzen. „In Zeiten massiven Lehrkräftemangels brauchen wir dringend bessere Anreize, um bewährte Lehrkräfte im Schulbetrieb zu halten, damit diese angesichts der Belastungen nicht vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden“, erklärt die DPhV-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing.  „Wer mit derselben Besoldungsgruppe in den Lehrerberuf einsteigt, mit der er 35 Jahre später wieder aussteigt, wird demotiviert. Damit wird dieser Beruf auch für den Nachwuchs unattraktiv gemacht. Reguläre Beförderungen als Bewährungsaufstieg werden systematisch ausgesetzt, wenn nach 20 Jahren Schuldienst und vielen zusätzlichen Aufgaben für die Schule und die Schülerinnen und Schüler immer noch keine Beförderung erfolgt.“
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Deutscher Philologenverband gratuliert Abiturienten und ihren Lehrkräften

Drittes Abitur unter Corona-Bedingungen abgeschlossen
Verbandsvorsitzende Lin-Klitzing: Jetzt Vorsorge für Herbst und Winter treffen
Zum abgeschlossenen Abitur in allen Bundesländern gratuliert der Deutsche Philologenverband (DPhV) den Abiturientinnen und Abiturienten und dankt insbesondere allen Gymnasiallehrkräften: „Sie haben ein drittes Mal Ihre Schülerinnen und Schüler sicher und erfolgreich durch das Abitur geführt. Das ist angesichts der hohen Zusatzbelastungen durch die Corona-Pandemie besonders hervorzuheben“, erklärt die DPhV-Vorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing. „Gute Leistungen haben ihre Gründe. Wenn die Kultusministerinnen und -minister nun ständig davon sprechen, dass die sog. ,Schulschließungen‘ während der Corona-Pandemie ein Fehler gewesen seien, müsste doch von ihnen genauso klar hervorgehoben werden, dass rückblickend die deutschen Gymnasiallehrkräfte die meiste Präsenzzeit in der gymnasialen Oberstufe im Vergleich aller OECD-Staaten erbracht haben. Nicht nur dafür gilt allen Lehrkräften unser besonderer Dank“, so Lin-Klitzing weiter.
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