Hessischer Philologenverband sieht noch Klärungsbedarf bei der Wertevermittlung an Schulen
Nach der Regierungserklärung von Kultusminister Schwarz im Hessischen Landtag bleiben aus Sicht des Hessischen Philologenverbandes (hphv) noch Fragen offen. Grundsätzlich beurteilt der hphv die verstärkte Fokussierung auf die Wertevermittlung an Schulen positiv. „Sowohl die alltäglichen Umgangsformen und den Bereich der Gewaltprävention betreffend als auch im Hinblick auf die beunruhigenden Tendenzen im Bereich Antisemitismus und Extremismus besteht Handlungsbedarf“, bestärkt der Vorsitzende des Philologenverbandes Volker Weigand das Ministerium hinsichtlich des aufgerufenen Ziels der Bekämpfung falscher gesellschaftlicher Entwicklungen. Respekt vor den Mitmenschen, ein freundlicher und höflicher Umgang mit den anderen Mitgliedern der Schulgemeinde, das Anerkennen anderer Meinungen und ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz und zur Rechtsstaatlichkeit sind nicht verhandelbar.
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