hphv Mitteilungen

Pressemitteilungen des hphv

First-Level-Support an Schulen kann nicht Aufgabe der Lehrkräfte sein

Der Hessische Philologenverband fordert mit Nachdruck zusätzliches IT-Personal
Angesichts der voranschreitenden Digitalisierung an den hessischen Schulen und der zunehmenden Anzahl an digitalen Endgeräten fordert der Hessische Philologenverband (hphv) eine Entlastung der Lehrkräfte von Tätigkeiten in diesem Bereich durch zusätzliches IT-Personal an den Schulen. Neben Lehrer- und Schüler-Leihgeräten müssen auch andere Medien wie elektronische Tafeln, Lehrer-PCs, Tablet-Koffer, Drucker usw. gewartet und entsprechend betreut werden. Mit Unverständnis wird die Abschaffung der Medienassistentenstellen in einigen Schulamtsbezirken zur Kenntnis genommen. So hatten diese u.a. den First-Level-Support an den Schulen übernommen und stellten vor Ort eine wichtige Unterstützung dar. Die Übertragung dieser Aufgaben an die Lehrkräfte stellt eine Zusatzbelastung dar, unter welcher nicht zuletzt der Unterricht und die Förderung der Schülerinnen und Schüler leiden.
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Verdoppelung der Kostenobergrenzen für Schulfahrten und Schulwanderungen

Eine langjährige Forderung des Hessischen Philologenverbandes wird damit erfüllt, aber Wünsche bleiben noch offen
Sehr positiv hat der Hessische Philologenverband (hphv) den Erlass des Kultusministeriums aufgenommen, ab sofort die Kostenobergrenzen für Schulfahrten und Schulwanderungen deutlich zu erhöhen. Der Landesvorsitzende Reinhard Schwab zeigt sich erfreut: „Nach über 12 Jahren werden die Obergrenzen endlich den in der Corona-Pandemie stark gestiegenen Preisen sowie der derzeitigen Inflationsentwicklung angepasst. Damit wird eine Forderung unseres Verbandes endlich erfüllt.“
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Schulpolitik heute – ein Ruck ist notwendig

Der Hessische Philologenverband fordert nachhaltig angemessene Arbeitsbedingungen in den Schulen
Der Wert von Unterricht und Bildung ist in der Pandemie so deutlich geworden wie noch nie. Allerdings lassen die Voraussetzungen für guten Unterricht sehr zu wünschen übrig. Vor dem Hintergrund des derzeitigen Lehrkräftemangels muss deshalb ein Ruck durch die hessische Schulpolitik gehen.

Immer mehr Berufseinsteiger zweifeln daran, ob der Lehrerberuf der richtige für sie ist. Verdiente Lehrkräfte geben auf. Angesichts der schwierigen, teilweise kritischen Arbeitsbedingungen ist das nicht überraschend. Jahrelange Versäumnisse rächen sich nun bei der Lehrerversorgung. „Völlig unbefriedigend ist immer noch die Größe der Lerngruppen, die seit Jahrzehnten angemahnt wird und die den Lehrkräften und den Lernenden gerade unter den heutigen Gegebenheiten das Leben schwermacht“, konstatiert Reinhard Schwab, Vorsitzender des Hessischen Philologenverbandes.
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Zum Tag der Handschrift am 23. Januar: Kulturtechnische Errungenschaft in Gefahr

Durch Schreiben mit der Hand das Lernen fördern und optimieren!
Sicheres und flüssiges handschriftliches Schreiben darf als eine Lernvoraussetzung im Bildungsprozess nicht unterschätzt werden, so die einhellige Meinung des Hessischen Philologenverbandes. Auf Hirnaktivität und Lernfähigkeit wirkt es sich eindeutig begünstigend aus.
Was Lernende mit der Hand schreiben, bleibt besser in ihrem Gedächtnis, dies ist vielfach durch wissenschaftliche Studien belegt, zuletzt durch eine Studie der Universität Ulm (vgl. Kiefer/Hofmann/Arndt 2020). Eine gute Handschrift setzt feinmotorische Fähigkeiten voraus, die in der ersten Lernphase durch intensiveres Training ausgebildet werden müssen. Ihre Vernachlässigung beeinträchtigt Lernprozesse, wie die neurowissenschaftliche Forschung zeigt.
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Dem Schulstart im neuen Jahr fehlt der ‚Anfangszauber‘

Der Hessische Philologenverband fordert Präsenzunterricht, aber verantwortbar!
Der Präsenzunterricht ist unverzichtbar, damit Kinder und Jugendliche nicht noch mehr inhaltliche und psychosoziale Defizite anhäufen, das Erbe der bisherigen Pandemiezeit wiegt bereits schwer genug. Der Präsenzunterricht muss aber auch verantwortbar bleiben, der Gesundheitsschutz darf nicht vernachlässigt werden.
Wie sich die Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos weiterhin bewähren, wird sich zeigen. Am regelmäßigen Testen, auch unabhängig vom Impf- bzw. Genesenen-Status, am Maskentragen und Lüften führt kein Weg vorbei. „Der Kultusbürokratie muss bewusst sein, wie aufwendig die Umsetzung der Maßnahmen ist und wie sehr sie die eigentliche Bildungsaufgabe sowie die alltägliche Arbeit in den Schulen beeinträchtigt“, betont Reinhard Schwab, der Landesvorsitzende des Philologenverbandes.
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