Aktuelles / Presse

Empörung über Spardiktat der Hessischen Landesregierung

Gegen das Vorhaben der Hessischen Landesregierung,  die bereits gesetzlich beschlossene Besoldungserhöhung um vier Monate zu verschieben, um dadurch 180 Millionen Euro einzusparen, beteiligten sich am 25. Februar 240 hessische Beamtinnen und Beamte in ihrer Freizeit an der vom dbb Hessen organisierten Demonstration auf dem Dernschen Gelände in Wiesbaden. Auch Mitglieder des hphv waren dabei, als der Hessische dbb-Landesvorsitzende Heini Schmitt harte Kritik an den Sparplänen der Landesregierung einseitig auf Kosten der Beamtinnen und Beamten übte. Die Landesregierung sei vertragsbrüchig geworden, denn sie habe den mühsam ausgehandelten Tarifvertrag nach fünf Monaten einfach aufgekündigt, indem sie die vereinbarten Maßnahmen erst vier Monate später umsetzen wolle, um an den Beamtinnen und Beamten zu sparen. „Und das ist ein Skandal“, sagte Heini Schmitt unter lautstarkem Beifall der Demonstrierenden. Damit sei die Glaubwürdigkeit der Landesregierung als Tarifpartner extrem in Frage gestellt.
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dbb Hessen Nachrichten 2/2025

Inhalt der aktuellen Ausgabe: Spardiktat – Demo Nr. 3 in Wiesbaden; TVöD: 800 bei Warnstreik in Fulda dabei; Neuer Lesestoff für die tägliche Praxis: Ratgeber Beamtenbasics – Besoldung, Versorgung, Beihilfe; Amokfahrt in Münschen macht sprachlos; Chaos in der Silvesternacht schon vergessen?; Ministerrunde soll Rechtsstaat stärken

Erfolg für die Lehrkräfte und den DPhV / KMK folgt Forderung nach Ablehnung von verpflichtenden Lehrkräfte-Fortbildungen on top

Die Kultusministerkonferenz (KMK) lehnt eine quantifizierte Fortbildungsverpflichtung für Lehrkräfte on top zum bestehenden Stundendeputat ab. Dies geht aus einem Schreiben der KMK an Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), hervor.
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Aspekte zur beruflichen Orientierung am Gymnasium

Matthias Rust, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) SchuleWirtschaft nahm als Gast an der Februarsitzung des Landesvorstands und der Kreisvorstände des hphv in Frankfurt teil. Er bedankte sich für die Einladung und das Interesse, stellte die unterschiedlichen Projekte und Produkte für Schulen und Unternehmen auf Hessen- und Bundesebene vor und bezeichnete die LAG als Fundgrube für Schulen und Unternehmen mit Kooperationswunsch. Danach stand er zur Diskussion und für Nachfragen zur Verfügung.
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Interesse von Jugendlichen an Wirtschaftspolitik steigt – Hessischer Philologenverband sieht steigenden Bedarf an passgenauer Berufsorientierung und wirtschaftlichen Themen im Unterricht

Nicht zuletzt angesichts zunehmender geopolitischer Auseinandersetzungen stellt der Hessische Philologenverband (hphv) fest, dass das Interesse von Jugendlichen an dem Themenkomplex Wirtschaftspolitik weiter ansteigt. In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Studien, u.a. des Instituts für ökonomische Bildung, des Bankenverbandes, der Bertelsmann-Stiftung oder zuletzt des Sinus-Instituts, bestätigt, dass neben Migration und Krieg vor allem wirtschaftliche Themen eine Rolle für die Jugendlichen spielen, auch im Hinblick auf die eigene Berufsorientierung. „Die fast täglichen Ankündigungen von Arbeitsplatzabbau und auch die Relevanz von KI für viele Berufsfelder werfen zunehmend deutlich mehr Fragen nach der Wahl der richtigen Ausbildung auf“, analysiert der hphv- Landesvorsitzende Volker Weigand. „Eine gute Berufsorientierung setzt fundierte Kenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge voraus.“
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