Deutscher Philologenverband appelliert an Kultusministerkonferenz: Keine Niveausenkung und keine Einsparungen bei der Lehrkräftebildung
Berlin – Der Deutsche Philologenverband (DPhV) warnt die Kultusministerinnen und -minister der Länder dringend davor, an der grundständigen Ausbildung und bei der Nachqualifikation von Lehrkräften zu sparen. „Brandenburg ist kein Vorbild, sondern eine Warnung an uns alle“, mahnt die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing. Sie bezieht sich dabei auf die Pläne, nach denen die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) künftig auch Seiteneinsteigern sowie Lehramtsstudierenden nur mit Bachelor-Abschluss eine Aufnahme in den Schuldienst mit Lebenszeit-Verbeamtung ermöglichen will. Diese Kandidaten sollen nach einer 18-monatigen Zertifikatsqualifikation dann an den Oberstufenzentren des Landes auch das Abitur abnehmen können. Dieses Vorhaben lehnt der DPhV strikt ab.
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