Aktuelles / Presse

Nachrichten aus dem Hauptpersonalrat Schule HPRS – März 2023

Inhalt der Nachrichten: Der Umgang mit ChatGPT in der Schule; Landesweites Videokonferenzsystem im Schulportal; Information zur Änderung des Hessischen Schulgesetzes (HSchG); FLiS (Fehlzeit Lehrkraft in Schule): Erfassung von Fehlzeiten im Schuldienst;

KMK überarbeitet „Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung“ – DPhV erfreut über höhere Vergleichbarkeit und Bildungsgerechtigkeit beim Abitur

Entlastung der Lehrkräfte gleichzeitig unabdingbar
Berlin – Der Deutsche Philologenverband (DPhV) verzeichnet die von den Kultusministerinnen und -ministern angestrebten Änderungen beim Abitur als Erfolg. „Wenn sie so beschlossen werden, ist noch nicht alles, aber viel von dem erreicht worden, wofür der Deutsche Philologenverband seit Langem eintritt“, so die DPhV-Bundesvorsitzende, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, zur Überarbeitung der „Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung“. Hier hatte der Deutsche Philologenverband nicht nur mehr Vergleichbarkeit auf höherem Niveau bei den Abiturprüfungen selbst gefordert, sondern gerade auch bei den Einbringungsverpflichtungen aus zwei Jahren Gymnasialer Oberstufe, da diese die Abiturnote zu zwei Drittel bestimmen. Die „Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung“ steht nun bei der KMK-Sitzung am Donnerstag und Freitag auf der Tagesordnung.
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Lehrerausbildung in Zeiten des Lehrkräftemangels – Zeit für Reformen!? Bericht der BundesJuPhi-Tagung und Stellungnahme

Der Blick über den Tellerrand ist wichtig – besonders in der Bildungs- und Schulpolitik. So nahmen Dennis Hütter und Victoria Hildebrand vom Ausschuss für berufspraktische Fragen (BPA) vom 9. bis 11. März 2023 am Bundestreffen der Jungphilologen in Saarbrücken teil.
Im Mittelpunkt der Frühjahrstagung standen die erste und zweite Phase der Lehrkräftebildung, welche sich in allen Bundesländern höchst unterschiedlich gestalten. In einigen Ländern wurden bereits Veränderungen am Lehrkräfteausbildungsgesetz vorgenommen, anderen stehen noch weitreichende Änderungen bevor. Besonders in den Blick genommen haben die Jungphilologen die Reformbestrebungen in Thüringen (Sekundarstufenlehrer als Vorschlag der Rot-Rot-Grünen Regierung), Brandenburg (Lehrkraft werden ohne Hochschulabschluss und ohne Lehramtsbefähigung), Bayern (Abschaffung des Staatsexamens im Modell „Flexible Lehrerbildung“ des BLLV), NRW (Mehrarbeit im Referendariat, umfassende inhaltliche Kürzungen) und Niedersachsen.
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dbb Hessen Nachrichten 2/2023

Die Themen der aktuellen Ausgabe: Gewalt gegen Lehrkräfte; Justiz: Verfahren zu lange und zu wenig Personal; Tarifunion: Warnstreik in Fulda war großes Zeichen der Solidarität; Tarifunion: Angebot der Arbeitgeber war eine Mogelpackung

Fortbildungsreihe: Schule und Recht

Der Jurist und Lehrer Dr. jur. Günther Hoegg führte auf Einladung des stellv. Vorsitzenden des Hessischen Philologenverbandes, Thorsten Rohde, ein weiteres digitales Seminar für Lehrerinnen und Lehrer durch. Themen waren wieder das Dienstrecht und die Aufsichtspflicht. Vor allem letztere bietet immer wieder Stoff für Missverständnisse, aber auch für Konflikte mit Eltern und Schülern. Eingangs wurden die sog. Stufen der Schuld, insbesondere die grobe Fahrlässigkeit, erklärt. Hieran schloss sich die Behandlung von typischen Aufsichtssituationen auf dem Schulgelände an, dabei auch die sog. gefahrgeneigten Tätigkeiten, die Mitbeaufsichtigung der Nachbarklassen und die Mitnahme im eigenen PKW. Abschließend ging es um Tagesfahrten und Klassenfahrten (auch ins Ausland) und die Frage, welche Möglichkeiten eine Lehrkraft hat, mutmaßlichem Konsum illegaler Substanzen einen Riegel vorzuschieben.
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