Aktuelles / Presse

dbb Hessen Nachrichten 1/2023

Inhalt der dbb-Hessen-Nachrichten: Studie zu Gewalt gegen Lehrkräfte wird vorgestellt; Tarifunion – TV-H überholt TV-L bald auch in den meisten Tabellenwerten; Tarifrunde zum TVöD: Auftakt in Potsdam, Streikationen in Fulda; Landtag: Anhörung zum Besoldungsgesetz;

DPhV fordert ECHTE Anstrengungen, qualifizierte Lehrkräfte im Dienst zu halten

Zu den Empfehlungen der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) zum Umgang mit dem aktuellen Lehrkräftemangel

  • Keine Versprechungen auf spätere Entlastungen („Vorgriffsstunden“), die nicht gehalten werden können
  • Keine Erhöhung der Regelstundenzahl
  • Keine Anrechnung von Zuverdienst auf das Altersruhegeld
  • Keine größeren Klassen
  • Kein digitaler Scheinunterricht

Stattdessen:

  • Ländereinheitliche Besoldung, die verfassungsgemäß und amtsangemessen ist
  • Beförderungen gegen das vorzeitige Ausscheiden aus dem Beruf
  • Beförderungsgerechtigkeit für Lehrkräfte in den östlichen Bundesländern
  • Planvolle Abdeckung des Lehrkräftebedarfs: zukünftig höhere Unterrichtsabdeckung
  • Seriöse Qualifizierung von Quer- und Seiteneinsteigern
  • Einstellung professioneller Unterstützer für Aufgaben jenseits des Unterrichts (z.B. IT- und Labor-Assistenten)
  • Reduzierung der außerunterrichtlichen Aufgaben
  • Attraktivierung des Arbeitsplatzes Schule
  • Konzentration auf den Fachunterricht


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Deutsches Schulbarometer: DPhV fordert Politik zu nachhaltigem Handeln gegen den Lehrkräftemangel auf

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) kann die Ergebnisse des Schulbarometers, das heute veröffentlich wurde, aus eigenen Umfragen bestätigen: Lehrkräftemangel, Digitalisierung, zu viel Bürokratie und vor allem eine zu hohe Arbeitsbelastung stellen derzeit tatsächlich die größten Probleme für Schulleitungen und Lehrkräfte dar. Die Kultusministerinnen und -minister fordert der Verband deshalb dazu auf, verschiedene Maßnahmen zu ergreifen, die auch tatsächlich umsetzbar sind:
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Wertschätzung aller Lehrämter – aber keine Nivellierung bei der Besoldung, sondern Beachtung der unterschiedlichen Arbeitsbelastung

Der Kultusminister ist einer Dauerforderung nachgekommen: Die Lehrkräfte in den Grundschulen werden in die Besoldungsgruppe A13 eingeordnet. Den Lehrkräften sei dies gegönnt, gestaltet sich doch ihre wichtige Basisarbeit in den letzten Jahren deutlich schwieriger. Herausfordernde Unterrichtssituationen ergeben sich aufgrund der Heterogenität der Lerngruppen, von Migration, Integrationsproblemen, Inklusionsbedarf, weiterhin aufgrund emotional-sozialer Defizite und mangelhafter Deutschkenntnisse auf Seiten der Schülerinnen und Schüler. Höchst problematisch ist es, wenn Lehrkräfte sich nicht mehr auf die Mitarbeit der Eltern bei der Erziehung der Kinder verlassen können.
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Fortbildungen in Kooperation mit der Heraeus-Bildungsstiftung

Wir haben eine Kooperation mit der Heraeus-Bildungsstiftung und damit einen Partner für die Fortbildung unserer Mitglieder, der für sehr hohe Qualität steht. Es werden eine große Zahl Fortbildungen angeboten, die für Sie sicher sehr interessant sind.

Zum Procedere: Sie buchen die Veranstaltungen unter Angabe des Seminars, Ihrer Kontaktdaten sowie Ihrer Mitgliedsnummer über die Geschäftsstelle des hphv per Mail an info@hphv.de. Die Kosten für die Fortbildungen liegen zwischen 75 und 110 EUR. Sie zahlen nur einen geringen Eigenanteil von 20 EUR, der Ihnen von uns in Rechnung gestellt wird. Ihre Anmeldung leiten wir an die Heraeus-Stiftung weiter, alle weiteren Informationen erhalten Sie dann direkt von dort. Wir sind sicher, dass wir Ihnen damit ein attraktives, an den Bedürfnissen der Lehrkräfte orientiertes und kostengünstiges Angebot machen können.

Folgende Fortbildungen sind in den nächsten Monaten vorgesehen:  www.heraeus-bildungsstiftung.de/seminare/.

Schauen Sie immer wieder einmal vorbei, da die Angebote regelmäßig aktualisiert und erweitert werden.