Aktuelles / Presse

Nationaler Bildungsbericht erschienen: Bildung in Deutschland

Der zehnte Nationale Bildungsbericht ist am 17.06.2024 veröffentlicht worden. Er beschreibt die Gesamtentwicklung des deutschen Bildungswesens und widmet sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig der beruflichen Bildung.
Der Bildungsbericht erscheint alle zwei Jahre. Er soll helfen, bildungspolitische Herausforderungen zu erkennen, entsprechende politische und öffentliche Debatten anzuregen und eine wissenschaftsbasierte Datengrundlage bereitzustellen. Der unabhängige Bericht bietet eine fokussierte Darstellung wesentlicher Entwicklungslinien, Leistungen und Aufgaben des Bildungswesens in Deutschland.

Den Nationalen Bildungsbericht finden Sie hier.

Berufliche Orientierung: Blickpunkt Schule 3/2024

Die Themen der aktuellen Ausgabe: Der Beruf als Berufung; Das HMKB stellt sich vor; Im Brennpunkt: Gendersprache; Ergebnisse Personalratswahlen 2024; Besoldungserhöhung und Inflationsausgleich; hphv intern; dlh intern; Ankündigung des 2. Pensionärstreffens 2024; Personalien.

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Weitere neue Fortbildungen des DPhV 2024: Medienkompetenz und Berufliche Orientierung

Fortbildung in Zusammenarbeit mit der ARD zum Thema „Medienkompetenz“ am 17.9.24 von 16.00 – 17.30 Uhr

Die ARD bietet umfangreiche Angebote zur Förderung der Medienkompetenz für alle Altersgruppen. Ziel ist es, damit einen reflektierten und sicheren Medienumgang zu fördern und die medialen Herausforderungen mit Freude zu meistern. Wir stellen Ihnen eine Auswahl dieser Angebote vor, die Sie für Ihren Unterricht nutzen können.

Die Teilnehmerzahl ist auf 200 Personen begrenzt. Die Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Der Zugangscode wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt. Die Veranstaltung wird als Fortbildungsveranstaltung akkreditiert. Anmeldung bis 10. September 2024 möglich unter:
https://www.dphv.de/2024/05/15/medienkompetenz-kostenlose-online-fortbildung-von-dphv-und-ard-am-17-september-2024-um-16-17-30-uhr/

Fortbildung zum Thema „Berufliche Orientierung am Gymnasium –  Digitale Unterrichts- und Präsenzformate aus der Praxis“ am 25.9.24 von 16.00 – 17.30 Uhr

Wir setzen unsere Fortbildungen zur beruflichen Orientierung am Gymnasium dieses Mal mit praktischen Unterrichtskonzepten von Preisträgern des Deutschen Lehrkräftepreises 2021 fort.

Anne-Christin Zeng und Konrad Schaller sind Lehrkräfte und Koordinator/inn/en für berufliche Orientierung am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (Berlin-Pankow). In dieser Fortbildung stellen sie vier digitale Unterrichtskonzepte im Rahmen des Kurses “Studium & Beruf” vor, für welche sie 2021 mit dem 1. Preis des Deutschen Lehrkräftepreises in der Kategorie “Unterricht innovativ” ausgezeichnet wurden. Diese digitalen Formate (Podcast, Blog, Learning Apps, Onlinekonferenz) garantieren eine hohe Schülerinnen- und Schüleraktivierung und sind zudem problemlos auf verschiedene Themen und (Unterrichts-)Kontexte anpassbar.
Zusätzlich präsentieren sie ihr schulisches BO-Konzept, ihr Kooperationsnetzwerk und die kontinuierliche Einbettung des Querschnittsthemas in den Schulalltag eines Gymnasiums. Sie geben Einblicke in diverse erprobte Veranstaltungsformate wie den Karrieretag oder das “Meet & Eat”.

Die Teilnehmerzahl ist auf 200 Personen begrenzt. Die Platzvergabe erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Der Zugangscode wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt. Die Veranstaltung wird als Fortbildungsveranstaltung akkreditiert. Anmeldung bis 18. September 2024 möglich unter:
https://www.dphv.de/2024/04/27/berufliche-orientierung-am-gymnasium-digitale-unterrichts-und-praesenzformate-aus-der-praxis/

 

DPhV kritisiert: Kultusministerien verlieren bei Strukturreform weiter Einfluss auf die universitäre Lehrkräftebildung

In einer ersten Reaktion auf die heute angekündigten Strukturveränderungen der Kultusministerkonferenz (KMK) zeigte sich der Deutsche Philologenverband (DPhV) überrascht von der aus seiner Sicht zu kurzfristigen Vorbereitung der KMK und mahnt zu mehr Sorgfalt im Detail bei den notwendigen Reformen, was die Lehrkräftebildung anbelangt. Die neue Aufstellung der KMK in die drei Vorstandsgruppen Bildung, Wissenschaft und Kultur müsste beispielsweise besser sicherstellen, dass das grundlegende Fundament der Lehrkräftebildung, nämlich deren universitäre Phase, nicht so gut wie allein in der Verantwortung der Wissenschaftsministerkonferenz liegt. Mit nur einem gemeinsamen Treffen im Jahr mit der WissenschaftsMK werden die Kultusminister und Kultusministerinnen aus Sicht des DPhV ihrer Verantwortung nicht mehr gerecht werden können.
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DPhV warnt vor KMK-Plänen zur Lehramtsausbildung / Vorliegende Konzepte senken das Leistungsniveau 

Vor der 386. Kultusministerkonferenz (KMK) kritisiert der Deutsche Philologenverband (DPhV) Konzepte zur einphasigen, ausbildungsintegrierenden, dualen Lehramtsausbildung und warnt die KMK davor, diese zu akzeptieren und sie als gleichwertige Alternativen zu grundständigen Lehramtsstudiengängen zu etablieren. Angesichts des Lehrkräftemangels versuchen die Länder verständlicherweise händeringend den Bedarf zu decken. Landes- bzw. universitätsspezifische Modelle dürften laut DPhV jedoch nicht bundesweite Standards unterschreiten und überall anerkannt werden. Der DPhV plädiert für diese Fälle nur für eine eingeschränkte Mobilitätszusage. Dies entspreche auch der KMK-Ländervereinbarung von 2020 (Art. 34-38), die das Ergreifen von landesspezifischen Maßnahmen ermöglicht. Der DPhV fordert die Kultusministerkonferenz vielmehr aktiv dazu auf, endlich die seit dem Jahr 2020 ausstehenden Standards für den Quer- und Seiteneinstieg ins Lehramt zu verabschieden.
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