DPhV warnt vor KMK-Plänen zur Lehramtsausbildung / Vorliegende Konzepte senken das Leistungsniveau
Vor der 386. Kultusministerkonferenz (KMK) kritisiert der Deutsche Philologenverband (DPhV) Konzepte zur einphasigen, ausbildungsintegrierenden, dualen Lehramtsausbildung und warnt die KMK davor, diese zu akzeptieren und sie als gleichwertige Alternativen zu grundständigen Lehramtsstudiengängen zu etablieren. Angesichts des Lehrkräftemangels versuchen die Länder verständlicherweise händeringend den Bedarf zu decken. Landes- bzw. universitätsspezifische Modelle dürften laut DPhV jedoch nicht bundesweite Standards unterschreiten und überall anerkannt werden. Der DPhV plädiert für diese Fälle nur für eine eingeschränkte Mobilitätszusage. Dies entspreche auch der KMK-Ländervereinbarung von 2020 (Art. 34-38), die das Ergreifen von landesspezifischen Maßnahmen ermöglicht. Der DPhV fordert die Kultusministerkonferenz vielmehr aktiv dazu auf, endlich die seit dem Jahr 2020 ausstehenden Standards für den Quer- und Seiteneinstieg ins Lehramt zu verabschieden.
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