HPHV - Hessischer Philologenverband

Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrrerinnen und Gymnasiallehrer in Hessen

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Aktuelle Nachrichten

Deutsche PISA-Daten 2006 sprechen eindeutig gegen sechsjährige Grundschule

Meidinger: Brandenburg ist in Sachen Bildungsgerechtigkeit das "schwarze Schaf" in Deutschland Gegen die immer wieder von Bildungspolitikern und auch in einigen Medien wiederholte Behauptung, die PISA-Daten unterstützten eine Verlängerung der Grundschuldauer, hat sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), Heinz-Peter Meidinger, in Berlin anhand aktueller PISA-Vergleichsuntersuchungen gewandt.


Unzufriedenheit über Folgen von G8

Dr. Knud Dittmann, Vorsitzender des HPhV, äußert sich im Artikel „Offene Flanke der FDP“ in der heutigen Ausgabe der Offenbach-Post zu den Folgen der Verkürzung der Gymnasialzeit (G8): „Wir fühlen uns bestätigt, dass die Einführung von G8 ein Fehler war. G8 bedeutet eine Reduzierung dessen, was den Schülern an Bildung angeboten werden kann bei gleichzeitig erheblicher Zunahme an Belastungen - nicht zuletzt durch eine erhebliche Verdichtung des Nachmittagsunterrichts.“ Alles, was bisher − von welcher Seite auch immer − an Reparaturmaßnahmen vorgeschlagen worden sei, ändere daran nichts: Weder eine Reduzierung oder gar Abschaffung der Hausaufgaben noch eine „Entrümpelung“ der Lehrpläne noch eine Flucht aus Bildungsinhalten in Bildungsstandards und formale Kompetenzen könnten hieran etwas zu ändern, so Dittmann weiter.  


HPhV gegen Einführung eines Praxissemesters während der Lehrerausbildung

Der Hessische Philologenverband (HPhV) lehnt die Einführung des von den Grünen gestern im Wiesbadener Landtag geforderten Praxissemesters für Lehramtsstudenten ab. Die für das dritte Studiensemester vorgesehene praktische Phase sieht eine Eignungsfeststellung bereits in einer frühen Phase der Lehramtsausbildung vor. Der HPhV vertritt die Ansicht, dass die Ausbildung sowohl an der Universität als auch im Referendariat dazu da ist, einem jungen Menschen all das erst beizubringen, was er für die Ausübung seines späteren Berufes benötigt: „Ob jemand in der Lage ist, guten Unterricht zu erteilen, kann unmöglich zu einem Zeitpunkt entschieden werden, zu dem ein junger Mensch weder über die hierfür erforderliche fachliche noch methodisch-didaktische Kompetenz verfügt“, kritisiert Dr. Knud Dittmann, Vorsitzender des HPhV, die Pläne des bildungspolitischen Sprechers der Grünen, Mathias Wagners.  


Bildungsstandards werden erst 2011 eingeführt

Matthias Trautsch von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zitiert in seinem Artikel vom 29. Januar 2010 Dr. Knud Dittmann, den Vorsitzenden des HPhV, zur weiteren Verschiebung der Einführung der Bildungsstandards in das Jahr 2011: "Der Philologenverband hält die Bildungsstandards für überflüssig. Bildung läßt sich nicht anhand rein formal festgelegter Kompetenzen definieren."


08.03.2010 - Präsentation für Abiturienten

Vorbereitung und Abfragemöglichkeiten für das 5. Prüfungsfach „Präsentation“ Zeit: 8.März 2010, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Ort: Geschäftsstelle HPhV, Wiesbaden Unser erfolgreiches Seminar zum Thema "Präsentation" bieten wir auch 2010 unter der bewährten Leitung von Dipl. Medienwirt Leif Ahrens (www.leif-ahrens.de) an.


Stressbewältigung im Schulalltag am 23.03.2010

Am Dienstag, den 23.03.2010 von 9:00 bis 16:30 Uhr findet in den Räumen der Geschäftsstelle in der Schlichterstraße 18 in Wiesbaden ein Seminar mit Saskia Baisch-Zimmer zum Thema "Stressbewältigung im Schulalltag" statt.


Mehr als 10 Jahre nach dem TIMSS- und PISA-Schock: Schlechte Noten für Bildungspolitik

Enttäuscht hat sich der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger über die deutsche Bildungspolitik der letzten zehn Jahre geäußert. „Die Kultus-, Bildungs- und Wissenschaftsminister haben in den letzten 10 – 12  Jahren die große Chance nach dem so genannten PISA-Schock zu einer neuen, sach-, qualitäts- und konsensorientierten Bildungspolitik nicht genutzt. Man kann sogar sagen, dass die Bildungspolitik in diesem Zeitraum mehr Probleme geschaffen als gelöst hat!“, sagte Meidinger. Als Beispiele nannte er die hastige Einführung des verkürzten Gymnasiums, die verfehlte Umsetzung der Bolognareformen oder die in kurzfristigen Abständen durchgepeitschten Strukturreformen wie beispielsweise derzeit  in Hamburg mit dem Konfliktmodell der Primarschule.


Gegen die Primarschul-Zwangsbeglückung

Nachdrücklich hat der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger dafür plädiert, bei den Verhandlungen in Hamburg zwischen dem Senat und der Volksinitiative um die Einführung der Primarschule einen echten Kompromiss zu finden und dadurch einen unheilvollen Schulkampf zu verhindern. Gleichzeitig machte der Verbandschef aber deutlich, dass ein Festhalten von Schwarz-Grün an einer verpflichtenden, zwangsweisen Einführung der Primarschule keinen tragfähigen Kompromiss darstelle und auch keinen Schulfrieden schaffen könne.


60. Geburtstag des HPhV-Vorsitzenden Dr. Knud Dittmann

Am 22. Januar 2010 feiert Dr. Knud Dittmann, Vorsitzender des Hessischen Philologenverbandes (HPhV), seinen 60. Geburtstag. Dr. Dittmann steht seit 12 Jahren an der Spitze der Gewerkschaft der Gymnasiallehrer und -lehrerinnen in Hessen.


Pädagogische Tagung am 25. und 26. Februar 2010 - Noch wenige Plätze frei!

Selbstständige Schule - Worthülse oder Königsweg?

- Chancen und Risiken aus pädagogischer Sicht -

Für die Frühjahrstagung 2010, die der Pädagogische Ausschuss (PA) des Hessischen Philologenverbandes zurzeit vorbereitet, sind nur noch wenige Plätze frei. Die Tagung wird am 25. und 26. Februar 2010 in Weilburg stattfinden. Auf der zweitägigen Veranstaltung soll das Thema „Selbstständige Schule - Worthülse oder Königsweg? - Chancen und Risiken aus pädagogischer Sicht“ in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt werden.