DPhV Mitteilungen

Pressemitteilungen des Deutschen Philologenverbandes

Trendmonitor KI in der Bildung: DPhV fordert Rechtssicherheit, fachlich-fundierte Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und den Schutz fachlicher Standards

Der „Trendmonitor KI in der Bildung 2025“ der Deutschen Telekom Stiftung zeichnet ein ernüchterndes wie aufschlussreiches Bild einer Lücke zwischen technologischer Realität und schulischer Infrastruktur: Obwohl sich das Angebot KI-gestützter Bildungstechnologien seit 2021 in Deutschland verdreifacht hat, ist die systematische Nutzung im Schulunterricht nach wie vor gering („Digital Skills Gap“). Der Deutsche Philologenverband (DPhV) sieht sich durch diese Befunde in seinen zentralen Forderungen bestätigt – nach Rechtssicherheit für Lehrkräfte im Einsatz mit KI, nach geeigneten und fachlich fundierten Fortbildungsangeboten für Lehrpersonal sowie nach Schutz fachlicher und pädagogischer Standards gegenüber unkritischer Technologieadaption. Es besteht dringender Handlungsbedarf für die Bildungsministerinnen und -minister der Länder und für die Schulbehörden!
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Datenbasierte Steuerung und Entwicklung von Schulen: DPhV fordert neue Ressourcen für die Förderung von Schülerinnen und Schülern statt bloßer Lernstandserhebung / Aufgaben der Bildungspolitik dürfen nicht zu Zusatz-Aufgaben von Lehrkräften werden

 Anlässlich der 6. Bildungsministerkonferenz am 18.12.2025 fordert der Deutsche Philologenverband (DPhV), bei der Umsetzung einer datenbasierten Steuerung und Entwicklung von Schulen drei zentrale Punkte in den Fokus der politischen Debatte zu stellen: Zielklarheit, Rollenklarheit, Ressourcenklarheit!
Das Ziel einer solchen Steuerung muss die verstärkte Leistungsförderung der Schülerinnen und Schüler im Schulwesen sein.
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Wir sind das Gymnasium! DPhV-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing auf 42.Vertreterversammlung mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt

Berlin, 14.11.2025 – Mit überwältigender Mehrheit wurde Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing heute auf der 42. Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) mit 109 von 111 Stimmen erneut zur Bundesvorsitzenden gewählt! Lin-Klitzing ist seit 2017 die erste weibliche Bundesvorsitzende des 1903 in Halle gegründeten Lehrkräfteverbandes. Gemäß des Veranstaltungs-Mottos „Leistung fordern, Vertrauen fördern, Lehrkräfte stärken“ wird sie auch weiterhin mit voller Überzeugung dafür eintreten, das Gymnasium in seiner bedeutsamen und etablierten Stellung zu sichern und in seiner zukunftsfähigen Weiterentwicklung zu stärken.
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Rückenwind für das Gymnasium! forsa-Umfrage zeigt: 92 Prozent der Bevölkerung stehen klar zum Gymnasium!

Die deutsche Gesellschaft steht klar zum Gymnasium. Die aktuelle, im Auftrag des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) im Oktober 2025 durchgeführte repräsentative forsa-Umfrage „Meinungen zum Gymnasium“ zeigt: Das Gymnasium wird als unverzichtbar angesehen und bleibt das Herzstück des deutschen Schulsystems. Wiederkehrende Kritik an dieser Schulart und andauernde Reformvorschläge, wie etwa eine „Schule für alle“, finden keine Zustimmung. Laut Umfrage sprechen sich 92 Prozent der Befragten gegen die Abschaffung des Gymnasiums aus.
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forsa-Umfrage zeigt: Gymnasium soll Leistung fordern! Elternwille allein reicht nicht – beim Übergang auf das Gymnasium muss Leistung zählen / Abitur als entscheidende Voraussetzung für ein Hochschulstudium erwünscht

Die große Mehrheit der Deutschen wünscht sich für ihre Kinder leistungsorientierte Übergangsentscheidungen von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen. Dies bestätigt die im Auftrag des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) durchgeführte repräsentative forsa-Umfrage „Meinungen zum Gymnasium“ vom Oktober 2025. Auf die Frage, ob die Wahl der weiterführenden Schule ausschließlich vom Elternwillen abhängen solle, sprechen sich mehr als neun von zehn (92 Prozent) Befragten dagegen aus – neben den Wünschen der Eltern sollten auch die Leistungen der Schülerinnen und Schüler sowie die fachliche Einschätzung der Lehrkräfte berücksichtigt werden. Das macht klar: Der Elternwille steht bei den Bürgerinnen und Bürgern nicht über dem Leistungsgedanken. Nennenswerte Unterschiede nach Region, Alter, Geschlecht, Bildung oder Kindern im Haushalt zeigen sich nicht.
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