Aktuelles / Presse

Tarifeinigung: Mit dem Abschluss zieht Hessen mindestens wieder gleich

„Wir haben einen akzeptablen Abschluss erzielt“, sagte der dbb Landesvorsitzende Heini Schmitt am Morgen nach einer kurzen Nacht. Erst früh am Morgen, gegen 4 Uhr, konnten sich die Landesregierung und die Verhandlungsführer der Gewerkschaften auf in der dritten Runde auf einen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst einigen. „Wir bleiben weiterhin etwas über dem Niveau der anderen Bundesländer“, sagte Schmitt. Wichtig sei zudem, dass es vermieden wurde, einzelne Statusgruppen (Arbeitnehmer/Beamte) gegeneinander auszuspielen. Innenminister Roman Poseck hatte zu Beginn der dritten Runde am Donnerstagnachmittag ein Gesetz angekündigt, das die Übertragung des Ergebnisses auf die Beamten garantiert.
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dbb – Einkommensrunde mit dem Land Hessen: Den öffentlichen Dienst nicht kaputtsparen

In Wiesbaden protestierten einen Tag vor Beginn der entscheidenden Runde der Tarifverhandlungen etwa 2000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes für bessere Bezahlung.
Die Beschäftigten fordern 10,5 Prozent mehr Bezahlung, mindestens aber 500 Euro mehr. Volker Geyer, dbb Tarifchef und Verhandlungsführer, erklärte auf der Kundgebung in Wiesbaden am 13. März 2024 den aktuellen Stand der Verhandlungen: „Wir mussten uns in den vergangenen Gesprächen wieder und wieder die gleichen abgenutzten Argumente anhören – nämlich, dass die Kassen leer seien und man sparen müsse.“ Im öffentlichen Dienst zu sparen bedeute aber entweder, die Leistungen, die die Bürgerinnen und Bürger erwarten und auf sie vertrauen, zu drosseln, oder eben die Beschäftigten schlechter zu bezahlen. Geyer machte deutlich: „Ein starker öffentlicher Dienst, der mit den aktuellen Herausforderungen mithalten soll, verdient auch eine Bezahlung, die mit den aktuellen Herausforderungen mithält. Die Arbeitgeber dürfen den öffentlichen Dienst nicht weiter kaputtsparen. Stattdessen sollten sie die Attraktivität des öffentlichen Dienstes sowohl für bestehende Arbeitskräfte als auch für Interessierte steigern. Und das geht eben nur mit einer besseren Bezahlung“.
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DPhV warnt KMK vor Deprofessionalisierung in der Lehrkräftebildung und fordert eine Lehrkräftebildung in zwei Phasen, in zwei Fächern und auf Sprachniveau C2

Angesichts der kommenden Kultusministerkonferenz am 14. und 15. März appelliert der Deutsche Philologenverband (DPhV) an die Kultusministerkonferenz (KMK), der einphasigen dualen Lehrkräftebildung eine klare Absage zu erteilen.
„Eine Absenkung der Ausbildungsqualität – und nichts anderes sind einphasige duale Lehramtsstudiengänge, die keinen konsequenten kumulativen Kompetenzaufbau für Lehrkräfte verfolgen – hätte verheerende Folgen“, sagte DPhV-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing. „Die Zweiphasigkeit der Lehrkräftebildung hat sich bewährt: Die universitäre Lehrkräftebildung mit der Kernaufgabe der fachwissenschaftlichen Bildung in der ersten Phase und dem anschließenden unterrichtspraktischen Vorbereitungsdienst in der zweiten Phase sind die beiden Qualitätssäulen der Lehrkräftebildung. Konsequent mit dem Abschluss des Staatsexamens umgesetzt, kann die Studienzeit gegenüber polyvalenten Bachelor-Master-Studiengängen sogar verkürzt und ein zweijähriger Vorbereitungsdienst kann angeschlossen werden. Dafür setzen wir uns ein!“, so Lin-Klitzing weiter.
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dlh-Infoveranstaltung „Pensionsberechnung“ am 22.02.2024

Am 22.02.2024 fand unter der Leitung der dlh-Fraktion im Gesamtpersonalrat Schule am Staatlichen Schulamt Bad Vilbel in den Räumen des Studienseminars Bad Vilbel eine dlh-Informationsveranstaltung zum Thema „Pensionsberechnung“ statt, die mit ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf großes Interesse traf. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten Fragen zum Lebensarbeitszeitkonto, zur Berechnung des Ruhegehalts und zu Auswirkungen von Eltern- und Teilzeit, Sabbatjahr und vorzeitigem Eintritt in den Ruhestand umfassend geklärt werden, so dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr gut informiert fühlten.
Aufgrund der positiven Resonanz wird die Veranstaltung in absehbarer Zeit wieder angeboten. Über genauen Ort und Termin werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Boris Krüger, dlh-Vorsitzender

Chance oder Gefahr? Mögliche Auswirkungen von KI auf Schule und Unterricht – Vortrag und Diskussion am 18. April 2024 in Kassel

Alle sprechen von Künstlicher Intelligenz – für die einen ist sie ein Alleskönner, der in Schule und Unterricht alles verändern wird, für die anderen ist sie hoffnungslos überschätzt und unter Umständen sogar eine große Gefahr. Im Rahmen dieses Impulsvortrags mit anschließender, ausführlicher Diskussion sollen zunächst die Grundlagen der aktuellen Debatte geklärt werden, bevor dann der Versuch unternommen wird, Nutzungsszenarien für Künstliche Intelligenz in der Schule, im Unterricht und im Bereich des individuellen Lernens realistisch einzuschätzen.
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