Podiumsdiskussion: Grundrechte auf Mindeststandards in Schule
Am Mittwoch, 24. Januar 2024, fand im Rahmen der Vorlesungsreihe „Aktuelle Fragen des Bildungs- und Jugendrechts“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Grundrechte auf Mindeststandards in Schule“ statt. Die Veranstaltung wurde aufgrund des GDL-Streiks kurzfristig digital durchgeführt und lockte dadurch mehr als 60 Interessierte auch über die Region hinaus an. Es diskutierten der Rechtswissenschaftler Prof. em. Hans-Peter Füssel (Humboldt-Universität Berlin, DIPF); die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Vera Moser (Goethe-Universität Frankfurt); der stellvertretende Vorsitzende des Landeselternbeirates Hessen Ingo Radermacher und der stellvertretende Schulleiter der Singbergschule Wölfersheim Thorsten Rohde (zugleich stellv. Vorsitzender des Hessischen Philologenverbandes). Moderiert wurde die Veranstaltung von der Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Wiezorek (Justus-Liebig-Universität Gießen). Der Teilnehmendenkreis bestand aus Studierenden der Lehrämter sowie Rechtswissenschaften, Lehrkräften und Schulleitungsmitgliedern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Erziehungs- und Rechtswissenschaft aus dem gesamten Bundesgebiet. weiterlesen →
DPhV fordert Aussetzen der PISA-Erhebungen in Deutschland / Äußerungen Andreas Schleichers über Lehrkräfte nicht mehr tragbar
Nach den jüngsten Äußerungen des Koordinators der PISA-Studien, Andreas Schleicher, fordert der Deutsche Philologenverband (DPhV) die KMK auf, weitere Teilnahmen Deutschlands an PISA auszusetzen, solange Andreas Schleicher der internationale PISA-Koordinator ist.
Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing sagt: „Keine Bildungsstudie wird in Deutschland so öffentlichkeitswirksam rezipiert wie PISA. Deren Koordination und Kommunikation geht mit einem hohen Maß an Verantwortung einher. Wir haben kein Vertrauen mehr in die seriöse Interpretation der PISA-Daten durch deren internationalen Koordinator Andreas Schleicher. Mit seinen Äußerungen, dass der Lehrerberuf intellektuell nicht anspruchsvoll sei, Lehrkräfte ‚Befehlsempfänger´ seien und sich ein Beispiel an China nehmen sollten, wird er seiner Verantwortung nicht gerecht.“ weiterlesen →
dbb Hessen Nachrichten 1/2024
Inhalte der Ausgabe: Kein starker Staat ohne Beamte; Neue Regierung: Probleme sind nur mit funktionierendem öffentlichen Dienst zu lösen; Streikverbote für Lehrerinnen und Lehrer: Werdegang eines wegweisenden Urteils; Jugend – Seminare und Bildungsurlaube 2024
Pädagogische Tagung des Hessischen Philologenverbandes „Digitalisierung und KI – den Schulalltag effektiv meistern“ am 22./23.02.2024
Der Pädagogische Ausschuss des Hessischen Philologenverbandes wird am 22. und 23. Februar 2024 die Pädagogische Tagung veranstalten. Sie findet wieder in der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Vor-Coronazeit bekannten Tagungsstätte in Weilburg statt.
Die Nutzung digitaler Medien und Materialien sowie zumindest teilweise der künstlichen Intelligenz (KI) gehört mittlerweile zum Alltag aller an Schule Beteiligten. Es ist zu fragen, inwiefern digitale Elemente und eine fachlich sinnvolle Implementierung von KI den Bildungsprozess fördern und Lehrkräfte entlasten können.
Eine Reihe von Schülerinnen und Schülern beschäftigten sich bereits jetzt mit KI, und dieser Trend wird sich weiter verstärken. Der intensive Medienkonsum der Kinder und Jugendlichen führt allerdings deutlich beobachtbar zu Problemen wie Defiziten in der Konzentrationsfähigkeit. Hier stellt sich die Frage nach Lösungsmöglichkeiten. Auch ist zu prüfen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Missbrauch von KI zu verhindern.
Namhafte Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Wissenschaft, Ministerien und Schulpraxis werden auf Einladung des Pädagogischen Ausschusses zu der Thematik sprechen, den Teilnehmenden Informationen liefern und mit ihnen die unterschiedlichsten Aspekte des Tagungsthemas erörtern.
Das Tagungsprogramm, Informationen zu den Referentinnen und Referenten und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.