Bisherige Zielgruppen reaktivieren und neue erschließen – der BPA tagte zum dritten Mal online

Wenn etwas drei Mal geschehen ist, so kann man schon von einer „Tradition“ sprechen. Und somit ist es nun im Ausschuss für berufspraktische Fragen (BPA) inzwischen zur Tradition geworden, in den Zeiten der Corona-Pandemie in Form von Videokonferenzen zu tagen. Kurz nach dem Ende der Osterferien konnten die Vorsitzenden Boris Krüger und Victoria Hildebrand am 20. April ihren gesamten Ausschuss online begrüßen.

Besonderer Dank gilt Alexander Schmitt, der wiederum mit dem BBB-Account seiner Schule, der Rhönschule in Gersfeld, die Sitzung ermöglicht hatte. Außerdem wurde die motivierte Runde durch mehrere Gäste bereichert, darunter Vesela Zlaveta, die beim Thüringer PhV für die jungen Mitglieder zuständig ist. Denn diese Personengruppe bildete das Schwerpunktthema dieser Sitzung, in der es um Aktionen und Maßnahmen zur Gewinnung von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften im Vorbereitungsdienst ging – eine Zielgruppe, die im hphv bisher nur sehr schwach vertreten ist.

Die hessischen Referendarinnen und Referendare hatte der Ausschuss mittels einer umfangreichen Umfrage über ihre aktuelle Situation während des eingeschränkten Schul- und Seminarbetriebs in den vergangenen Monaten befragt. Bis zu den Osterferien hatten über 300 Personen daran teilgenommen. Die BPA-Mitglieder analysierten die Kritik der Befragten an mangelnder Rücksichtnahme auf die besondere Situation und unpraktikablen Bewertungskriterien. Es wurden daraufhin Forderungen diskutiert, die man auf der Grundlage der Ergebnisse formulieren könnte. Diese Schlussfolgerungen sowie die Ergebnisse der Umfrage wird der BPA zeitnah in einer eigenen Pressemitteilung vorstellen.

Für die zum 1. Mai 2021 neu eingestellten Referendarinnen und Referendare wird es am 18. Mai um 17 Uhr wieder ein Online Meet’n’Greet mit Boris Krüger, Victoria Hildebrand und Alexander Schmitt geben. Sie werden im Rahmen einer Präsentation neben dem Ablauf und den Herausforderungen des Vorbereitungsdienstes auch die Ziele und bisherigen Angebote des hphv vorstellen.

Genau eine Woche später, am 25. Mai um 17 Uhr, bietet der BPA eine weitere Videokonferenz an, diesmal für Lehramtsstudierende im und kurz vor dem 1. Staatsexamen. Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit Fit4Ref stattfinden, einem Anbieter von kostenlosen Unterstützungsangeboten für angehende Lehrkräfte. Hier soll es um den Einstieg und Ablauf des Vorbereitungsdienstes sowie die Arbeit des hphv gehen, darüber hinaus aber noch – entsprechend der Zielgruppe – um die Bewerbung für das Referendariat und ihre Einstellungschancen. Der BPA hofft, mit dieser Veranstaltung potenziellen Mitgliedern an den Universitäten, an denen er bisher gar nicht vertreten ist, den hphv näherbringen zu können. Neben solchen unverbindlichen, dennoch qualitativ hochwertigen Angeboten versucht der Ausschuss weitere gangbare Wege und Mittel zu eruieren, um die Attraktivität des Verbandes für die junge Generation zu steigern.

Weitere Themen der Sitzung waren die Teilnahmen an Online-Sitzungen der Bundes-Juphis und der dbb Jugend Hessen, die anstehenden Personalratswahlen Anfang Mai sowie der Sachstand der BPA-Broschüre für Berufseinsteiger, die nach den Sommerferien erscheinen soll.

Boris Krüger

 

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