Erste Erfolge des BPA bei einer neuen Zielgruppe: Erfolgreiche Videokonferenz mit Lehramtsstudierenden

Auf Neuland begaben sich am 24. November 2020 Victoria Höhl, Boris Krüger und Alexander Schmitt vom Ausschuss für berufspraktische Fragen (BPA). Dieses inzwischen sehr eingespielte Team hatte schon zweimal erfolgreich Videokonferenzen für Referendarinnen und Referendare veranstaltet, die gerade ihren Vorbereitungsdienst angetreten hatten, und dabei über den Ablauf des Referendariats sowie über die Ziele und Leistungen des hphv informiert.  In der dritten Videokonferenz des BPA waren nun Studierende des Lehramts an Gymnasien, die kurz vor dem 1. Staatsexamen stehen, die Zielgruppe.

Hierbei wurde der BPA von den Zentren für Lehrerbildung an den Universitäten Kassel und Marburg unterstützt, die die Einladung zur Videokonferenz auf ihren Kommunikationskanälen weitergeleitet hatten. Die L 3-Studierenden als Adressaten waren vom BPA, der sich im hphv vornehmlich mit den Belangen von jüngeren Lehrkräften im Referendariat und Berufseinstieg beschäftigt, gezielt ausgewählt worden. Ziel war es, dem Verband potenzielle neue Mitglieder zu erschließen in einem Bereich, wo er bisher überhaupt nicht präsent ist, nämlich an den Universitäten. Ähnliche Versuche der Jungen Philologen in früheren Zeiten waren leider ergebnislos geblieben.

Dieses Mal klappte es gut, um nicht zu sagen: sehr gut. Ein erstes Indiz dafür waren technische Probleme, weil das Konferenzsystem BigBlueButton um 17.00 Uhr angesichts der großen Teilnehmerzahl an seine Grenzen stieß. Am Ende nahmen 63 Studentinnen und Studenten an der Videokonferenz teil, die nicht nur aus dem gymnasialen, sondern auch aus dem beruflichen und dem HR-Bereich kamen. Sie studieren nicht nur in Kassel und Marburg und Kassel, sondern auch in Darmstadt, Frankfurt und Gießen. Hier machte sich die Bewerbung der Veranstaltung auf der Homepage des hphv und im Instagram-Account @hphv_jungphilologen, aber auch die Mundpropaganda unter den Studierenden bezahlt, wie eine Umfrage am Ende zeigte (siehe Foto).

Der Teil von Victoria Höhl zum Ablauf des Vorbereitungsdienstes wurde von längeren Pausen für zahlreiche Rückfragen unterbrochen, so groß war das Interesse am Thema. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer hielten dann auch deutlich länger als die geplanten 60 Minuten durch. Am Ende war es 18.45 Uhr, als die komplette Präsentation des BPA beendet und alle Fragen beantwortet waren. Diese reichten von den Chancen einzelner Fächer auf einen Referendariatsplatz bis hin zu den Bezügen einer Lehrkraft im Vorbereitungsdienst. Auch spätere Einstellungschancen mit drei Fächern oder Vorqualifikationen im pädagogischen Bereich wurden angefragt. Nach dem Teil von Boris Krüger über den Philologenverband gab es mehrere Rückfragen zu dessen Serviceleistungen und Forderungen bezüglich der Situation von Referendarinnen und Referendaren.

Großes Interesse bei den angehenden Lehrerinnen und Lehrern fanden am Ende der Videokonferenz die Download-Links zum neuen LiV-Ordner des hphv und zu den dlh-Rechtsratgebern. Abschließend gab es ein großes Dankeschön für die drei BPA-Mitglieder, und einzelne Teilnehmer stellten fest, dass sie noch nie so konkret und anschaulich Informationen über das Referendariat erhalten hatten. Daher wird der BPA dieses Angebot auch für die nächsten Einstellungstermine fortsetzen, konkret das nächste Mal im Sommer 2021. Selbst wenn bis dahin wieder Präsenzveranstaltungen möglich sein sollten, wird es wieder als Videokonferenz stattfinden, da sich diese niederschwellige Veranstaltungsform bewährt hat.

Die Präsentation „Auf dem Weg zum Referendariat“ findet sich im Mitgliederbereich der Homepage unter Service ==> Downloads ==> Studium, Referendariat und Berufseinstieg.

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