Jeder noch so lange Weg beginnt mit einem Schritt

Größere Veränderungen stehen auf dem nächsten Landesvertretertag im November an. So wird ein neuer Landesvorsitzender gewählt, auch an der Spitze des einen oder anderen Arbeitsausschusses wird es Änderungen geben. An einigen Stellen wird die Satzung reformiert, um im Zeitalter von fortschreitender Digitalisierung und zusätzlichen Medien schlagkräftiger zu werden. Strukturen und Formen der Zusammenarbeit sollen den neuen Begebenheiten und Ansprüchen Rechnung tragen. Dies alles hat auch Auswirkungen auf den Gesamtschulausschuss, der sich deswegen am Ende der zweiten Schulwoche in Frankfurt traf.Dabei wurde auch rückblickend geschaut, was für die nächsten Monate weiter von Relevanz ist. So gilt die Pflicht, Klassenarbeiten – unterschrieben von den Eltern – wieder einzusammeln und in der Schule zu archivieren – als realitätsfern. Darüber hinaus ist die Förderung von Schülern nicht mit dem Erstellen von Plänen für die Schülerakte keine wahre Förderung, sondern bedarf größerer Anstrengungen und Ressourcen, insbesondere bei der Inklusion. Ferner wird der eher größer gewordene Umfang von Tätigkeiten für Oberstudienrätinnen und –räte kritisch beäugt. Durch die Schaffung weiter A14-Stellen könnte die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden. Es gibt also noch viel zu tun.

Nachdem in der Sitzung zuvor das türkische Schulsystem betrachtet worden war, widmeten sich die Teilnehmer des Gesamtschulausschusses diesmal in einem Tagesordnungspunkt dem indischen. Anlass war der Besuch des Kultusministers an dem Tag in Frankfurt, der die Partnerschaft des Goethegymnasiums mit einer Schule in Neu-Delhi würdigte. Das indische ist eines der größten Welt. Die Herausforderungen angesichts stark steigender Schülerzahlen sind immens. Doch jeder noch so lange Marsch beginnt mit einem Schritt.

Markus Stellfeldt

Auf dem Bild sind v. l. n. r. zu sehen: Manfred Reus, Borries Thiele, Andrea Weber-Wirth, Markus Willmann, Markus Stellfeldt

← zurück