Sind wir nicht alle ein bisschen Gesamtschule?
Zu diesem Schluss könnte man durchaus gelangen, sofern man aufmerksam die einzelnen Schritte der hessischen Landespolitik zur Nivellierung der Allgemeinen Hochschulreife und damit des traditionellen Gymnasiums verfolgt. Über die letzten Jahrzehnte hinweg ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich gesunken, diejenige der Abiturientinnen und Abiturienten hingegen in nahezu gleichem Umfang gestiegen. Die Folge davon sind Klagen von Universitäten über unzureichende Vorbildung ihrer Studierenden sowie des Handwerks über fehlenden, beziehungsweise ebenfalls unzureichend ausgebildeten Nachwuchs. Die Gesamtschulen bieten unserer Überzeugung nach in Zeiten wie diesen die einmalige Chance Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Begabungen und Kompetenzen auf ihren weiteren Ausbildungsweg vorzubereiten, ohne dass der Fokus allzu sehr auf den „Output an zukünftigen Studierenden“ gelegt werden kann.
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Der Ausschuss für Gymnasiallehrkräfte an anderen Schulformen (GAS) hat derzeit 8 Mitglieder. Er vertritt die besonderen Interessen dieser Kolleginnen und Kollegen. Seien es Oberstufengymnasien, Auslandsschulen, Grundschulen, Gesamtschulen, Privatschulen, berufliche oder kirchliche Schulen – alle dort unterrichtenden Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen, im GAS mitzuarbeiten. Dauerthemen sind zum einen der Übergang von der Grund- auf die weiterführenden Schulen und zum anderen der Übergang von der Sekundarstufe I auf nachfolgende Schulformen sowie die jeweils spezifischen Belange und Herausforderungen, die „herkömmlichen“ Gymnasiallehrkräften oft unbekannt sind. Natürlich hat der GAS auch immer aktuelle politische Entwicklungen im Blick, wie zum Beispiel die Kürzungen bei den Integrierten Gesamtschulen. Der Ausschussvorsitzende ist Borries A. Thiele (E-Mail: 
