Herbsttagung der Jungen Philologen im DPhV: Nach der Pandemie Lehrergesundheit stärken

Zwei Jahre nach dem letzten Treffen in Göttingen konnte die Herbsttagung der Jungen Philologen im DPhV dieses Jahr wieder in Präsenz stattfinden. Rund 20 Vertreterinnen und Vertreter der Landesverbände aus ganz Deutschland kamen zu diesem Zweck vom 9. bis 11. September in Berlin zusammen. Der Hessische Philologenverband (hphv) wurde durch Alexander Schmitt, Mitglied des Ausschusses für berufspraktische Fragen (BPA), vertreten. Der BPA führt die Aufgaben der Jungen Philologen in Hessen nach deren Auflösung fort.

Der Arbeitsschwerpunkt der Tagung wurde vom Bundesvorstand der Jungen Philologen klug gewählt: Gestützt durch Impulsvorträge, entstand zum Abschluss der Tagung ein gemeinsames Positionspapier, das in Kürze durch den DPhV veröffentlich wird. Darin werden Maßnahmen zur nachhaltigen Förderung von Lehrergesundheit, Resilienz und Stressmanagement gefordert – insbesondere in Pandemiezeiten ein mehr als wichtiges Thema. Die Länderberichte zur Situation in den einzelnen Landesverbänden bildeten traditionellerweise einen zweiten Kernpunkt des gemeinsamen Treffens. Insbesondere die länderindividuellen Digitalisierungsfortschritte (oder auch Nicht-Fortschritte) gaben hierbei Anlass zur Diskussion, konnten aber auch Anregungen auf den Weg nach Hause mitgeben.

Schlussendlich war das gemeinsame Treffen trotz der geltenden Abstands- und Hygienevorschriften auch getragen von der Wiedersehensfreude nach zwei Jahren digitaler Tagungen. Mit Spannung erwarten die Jungen Philologen im DPhV das kommende Jahr, in dem auch das 70(+1)jährige Jubiläum nach der Absage im Frühjahr endlich gebührend begangen werden soll.

Alexander Schmitt

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