Start in die kalte Jahreszeit – nicht hineinschlittern in ein riskantes Pandemiegeschehen

Hessischer Philologenverband fordert mit Nachdruck Gesundheitsschutz für Lehrkräfte und Schülerschaft!
Die Pandemielage ist auch weiterhin unberechenbar, das Infektionsgeschehen dynamisch. Weiter ansteigende Infektionszahlen sind zu befürchten. Damit der Schulunterricht im Herbst und Winter in den Schulen stattfinden kann, müssen spätestens jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden. Neben den AHA-Regeln senkt eine ausreichend gute Luftqualität das Infektionsrisiko.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert in ihrem aktuellen Gutachten angesichts der Pandemie den regelmäßigen Luftaustausch in Räumen, der dort, wo nötig, auch durch Hochleistungsluftfiltersysteme unterstützt werden sollte. „Die Finanzierung von CO2-Ampeln und Lüftungsanlagen erscheint aktuell als das  Mittel der Wahl“, so die Anregung des Landesvorsitzenden des Philologenverbandes Reinhard Schwab. Schnelltests für Sars-CoV-2 sollten zudem Sicherheit im  Schulalltag geben und Schulschließungen vermeiden helfen.

Dringend geboten sind aber auch kleinere Klassen, insbesondere dann, wenn die AHA-Regeln aufgrund der Klassenzimmergrößen unterlaufen werden und der notwendige Luftaustausch nicht gewährleistet ist.

Die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, fordert ein „Schulsanierungs- und Schulbau-Konjunkturprogramm“, um Schulen zu „gesundheitsförderlichen und vorzeigenswerten Bildungsstätten“ weiterzuentwickeln. Reinhard Schwab bekräftigt diese Forderung, den teils extrem maroden Zustand deutscher Schulgebäude zu beheben, der gesundheitliche Belastungen für Schüler- und Lehrerschaft befördert.

hphv-Pressemeldung vom 25.09.2020

Pressekontakt:
HESSISCHER PHILOLOGENVERBAND e.V.
Dr. Iris Schröder-Maiwald
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0611- 33460701
Mail: schroeder-maiwald@hphv.de

 

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