„Corona-Ferien“? Mitnichten – Lehrer und Schüler sind in der Pflicht

Am Montag dieser Woche waren die meisten hessischen Schülerinnen und Schüler zum letzten Mal für die nächsten fünf Wochen in ihren Schulen, um ihre Bücher zu holen und sich in Einzelfällen mit ihren Lehrkräften (mit Sicherheitsabstand) über das weitere Vorgehen und die entsprechenden Regelungen auszutauschen.

Wer nun vermutet, Lehrer hätten von jetzt an Ferien und könnten die Füße hochlegen, hat falsch gedacht. Den Hessischen Philologenverband haben nach nur kurzer Zeit schon etliche Rückmeldungen zur besonderen Situation der Lehrerinnen und Lehrer erreicht. Festzuhalten ist: Die hessischen Schulen handeln mit großer Umsicht. Der Präsenzunterricht ist zwar ausgesetzt, doch eine Notbetreuung für Kinder von Eltern, die systemrelevante Berufe ausüben, ist sichergestellt. Alle Schülerinnen und Schüler können und sollen durch Schulplattformen und -portale von zu Hause aus lernen. Die Durchführung des Landesabiturs steht nicht in Frage. Die Lehrkräfte kommen nach wie vor ihrer Dienstpflicht nach: einige sind gemäß einem Einsatzplan in den Schulen anwesend und leiten Betreuungsgruppen oder organisieren bzw. beaufsichtigen ab dem 19. März die schriftlichen Prüfungen des Landesabiturs. Die Schulleitungen sind sogar jeden Tag in der Schule erreichbar. Die Mehrzahl der Lehrerinnen und Lehrer arbeitet im Home Office: sie versorgen ihre Schülerinnen und Schülern unter Nutzung moderner Medien und Kommunikationsplattformen mit Übungsmaterialien, korrigieren Schülertexte und stehen telefonisch oder per Mail für Hilfestellungen und Fragen bereit.

Wir möchten an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen danken, die ihren Beitrag für die Gesellschaft in diesen schwierigen Zeiten leisten! Gemeinsam werden wir diese gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen bewältigen!

Pressemeldung vom 17.03.2020

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