„Bildungssprache vermittelt zwischen Alltagssprache und Fachsprache“

v.l. Jürgen Hartmann, Prof. Helmuth Feilke, Dr. Ute Utech, Reinhard Schwab

Mit dieser zentralen These lässt sich der Vortrag von Prof. Dr. Helmuth Feilke  zum Thema „Bildungssprache: Mit Sprache lernen – durch Sprache lernen“ kennzeichnen. Helmuth Feilke, Professor für Deutsche Sprachwissenschaft und Didaktik der deutschen Sprache an der Justus-Liebig-Universität Gießen,  referierte auf Einladung des Pädagogischen Ausschusses im Goethe-Gymnasium in Frankfurt. Thematisiert wurden der Zusammenhang von Sprachgebrauch und Lernen sowie die Frage, inwiefern die Bildungssprache sowohl Barriere als auch wichtige Ressource für das Lernen und den Textumgang sein kann.

Prof. Feilke erläuterte an Beispielen, dass Sprachlernen die Grundlage des Lernens darstellt, und zeigte, wie Kinder im Laufe der Jahre vom Handlungs- zum Begriffswissen gelangen. Er führte Definitionen des Terminus ‚Bildungssprache‘ an, beleuchtete Bereiche, in denen bei Schülern besonders häufig Schwierigkeiten im Textverständnis auftreten, und schilderte, was man tun kann, um in heterogenen Lerngruppen zu positiven Ergebnissen zu kommen.

Der letztgenannte Aspekt war auch der Schwerpunkt der angeregten Diskussion, die sich an den Vortrag anschloss und in der Prof. Feilke noch einige Hinweise für Alltagssituationen gab.

In der nächsten Ausgabe von „Blickpunkt Schule“ wird ausführlicher über die Veranstaltung berichtet.

Angelika Kiene-Bock und Reinhard Schwab

 

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