Gewalt an Schulen nimmt zu

hphv-logoSymposium des dbb Hessen beschäftigt sich mit Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst
Über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes diskutieren heute zusammen mit Behördenleitungen und der Hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann über die zunehmenden Beschimpfungen, Bedrohungen und körperlichen Angriffe gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Auch die Gewalt an Schulen nimmt stetig zu. Das Risiko für Lehrkräfte, angegriffen zu werden, ist jedoch nicht an allen Schulformen gleich.

„Fälle von physischer, vor allem aber psychischer Gewalt treten auch an den Gymnasien auf“, so Jürgen Hartmann, Vorsitzender des Hessischen Philologenverbandes. „Dennoch ist ein Symposium wie das vom dbb unverzichtbar, da es für diese Thematik sensibilisiert und Betroffene ermutigt, Bedrohungs- und Gewaltattacken zur Anzeige zu bringen.“

Die zusätzlichen Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte, die die hessische Landesregierung zu Jahresbeginn im Schulbereich geschaffen hat, sind eine begrüßenswerte Maßnahme zur Unterstützung der Lehrkräfte beim Bildungs- und insbesondere Erziehungsauftrag der Schule. Der Philologenverband schließt sich jedoch der Aussage des Vorsitzenden vom dbb Hessen, Heini Schmitt an, der zum Abschluss des Symposiums feststellte, dass die Problematik ein gesamtgesellschaftliches Problem sei. Es sei an der Zeit, wieder verstärkt Werte wie Respekt, Toleranz und Akzeptanz zu vermitteln. Hier sei nicht nur der Staat zum Beispiel durch die Schulen gefordert, sondern auch die Elternhäuser, Vereine und Verbände.

Pressemeldung vom 21.02.2018

Kontakt:
Dr. Iris Schröder-Maiwald
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0611 / 33460701
E-Mail: schroeder-maiwald@hphv.de

 

 

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