Wertschätzung der Arbeit von Lehrkräften sieht anders aus

hphv-logoDer Hessische Philologenverband fordert eine grundsätzliche Absenkung der Pflichtstundenzahl für hessische Lehrkräfte.
Die hessische Landesregierung hat die Absenkung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 42 auf 41 Stunden für die Beamtinnen und Beamten des Landes Hessen bis zur Vollendung des 50. Lebensjahrs beschlossen.  Für Lehrkräfte bedeutet diese Änderung der Pflichtstundenverordnung ab August 2017 eine Verminderung der Arbeitszeit um gerade mal eine halbe Unterrichtsstunde pro Woche, und das auch nur für Lehrkräfte unter 50 Jahren. Verbeamtete Lehrkräfte zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr haben auch nach der bisherigen Regelung 41 Stunden arbeiten müssen, sodass sich für diese Altersklasse nichts ändert. Immerhin konnte durch Mitwirkung des Hessischen Philologenverbandes erreicht werden, dass neben den unter 50-Jährigen auch die Lehrkräfte zwischen 50 und 60 Jahren eine teilweise Gutschrift auf dem Lebensarbeitszeitkonto erhalten.

Lehrkräfte an Gymnasien und Gesamtschulen sind durch alle Altersgruppen hinweg stark belastet. Daher fordert der Hessische Philologenverband eine deutliche Reduzierung der für sie geltenden Pflichtstundenzahl. Die gewährte halbe Pflichtstunde für Lehrkräfte unter 50 Jahren ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Gerade ältere Lehrerinnen und Lehrer sind besonders belastet und warten dringend auf die seit Jahren ausstehende Entlastung durch ihren Dienstherrn.

Pressemeldung vom 12.05.2017

Kontakt:
Dr. Iris Schröder-Maiwald
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0611 / 33460701
E-Mail: schroeder-maiwald@hphv.de

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