Mehr Funktionsstellen zur Qualitätssicherung

Hessischer Philologenverband fordert eine deutliche Erhöhung von Funktionsstellen an Gymnasien und Gesamtschulen

Das Gymnasium ist die bei Eltern und Schülern bei weitem beliebteste Schulform. Es  garantiert von je her eine Ausbildung auf hohem wissenschaftspropädeutischem Niveau und gewährleistet damit die Studierfähigkeit der Abiturientinnen und Abiturienten. Die Sicherstellung dieser Qualität ist akut gefährdet, da einerseits die Anforderungen an diese Schulform ständig erhöht, andererseits aber nicht genügend Funktionsstellen für Qualitätssicherung zur Verfügung gestellt werden.
Forderungen des Hessischen Philologenverbandes, die diesen Missständen abhelfen könnten, liegen seit Jahren vor. Sie sind den Spitzen von Politik und Ministerium bekannt. Konkret bedeutet dies die Schaffung von mehr Beförderungs- und Funktionsstellen im administrativen und pädagogischen Bereich.

Vergleichbare Aufgaben haben die Gesamtschulen mit ausgebauten Oberstufen. Es kann nicht hingenommen werden, dass diese Schulform im Bereich der Versorgung mit Funktionsstellen für den gymnasialen Bildungsgang teilweise deutlich schlechter gestellt wird.

Eine Umschichtung von Funktionsstellen für den gymnasialen Bildungsgang von Gymnasien an Gesamtschulen verbietet sich genauso, wie die beliebige Anpassung der Bemessungsgrundlagen. Der Hessische Philologenverband fordert daher eindringlich, die Funktionsstellen an Gymnasien und Gesamtschulen deutlich zu erhöhen.

Strikt verwahrt sich der HPhV gegen die derzeit entwickelten Überlegungen im Hessischen Kultusministerium, Funktionsstellen niedriger zu dotieren oder zwischen den Schulformen umzuschichten.

Pressekontakt:

Dr. Iris Schröder-Maiwald
Referentin für Presse- ud Öffentlichkeitsarbeit
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