HPHV - Hessischer Philologenverband

Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrrerinnen und Gymnasiallehrer in Hessen

HPhV-Mitteilungen

Hier lesen Sie Pressemitteilungen des Hessischen Philologenverbandes

 

Die Lehrerausbildung in Hessen darf nicht an die Wand gefahren werden

vom 14.05.2012

Praxissemester: Die Voraussetzung für die zukünftigen Lehrkräfte an Gymnasien ist ein exzellentes fachwissenschaftliches Studium an den Universitäten und eine entsprechende methodisch-didaktische Ausbildung im Referendariat. „Diese Verbindung hat sich in Hessen hervorragend bewährt. Sie basiert auf einer jahrzehntelangen, erfolgreichen Verbindung der Schulen mit den Studienseminaren und hat zu einer Lehrerausbildung geführt, die als modellhaft angesehen werden sollte. Bereits seit etlichen Jahren sind bewährte schulpraktische Studien verbindliche Elemente des Lehramtsstudiums. Aus diesen Gründen verbietet sich eine weitere Kürzung des Referendariats zu Gunsten von mehrmonatigen Schulpraktika und eine mögliche Tendenz zu einer einphasigen Lehrerausbildung“, betonen Elisabeth Waldorff (Vorsitzende der Bundesvereinigung der Oberstudiendirektoren Landesverband Hessen, BDK) und Dr. Knud Dittmann (Vorsitzender des Hessischen Philologenverbandes, HPhV) während ihrer heutigen Pressekonferenz.

Großer Erfolg der Philologen: Der „Schultrojaner“ kommt nicht an die Schulen

vom 07.05.2012

Als großen Erfolg des Deutschen Philologenverbandes wertete Dr. Knud Dittmann (Vorsitzender des Hessischen Philologenverbandes) die Nachricht aus den Kultusministerien, dass der geplante „Schultrojaner“  nun definitiv nicht zum Einsatz kommen werde. Mit dieser Späh-Software sollte in den Schulen nach unerlaubten Digitalisaten gesucht werden. „Unser Bundesverband hat es durch hartnäckige Appelle an die Kultusministerien erreicht, dass es Lehrkräften nun möglich ist, moderne Medien verwenden zu können, ohne gleich unter den Generalverdacht der Urheberrechtsverletzung gestellt zu werden“, resümiert Dittmann.

"Das Gymnasium − Rahmenbedingungen und Perspektiven“, Diskussions- und Informationsrunde am 3. Mai in Gießen-Kleinlinden

vom 20.04.2012

Die Lehrerausbildung in Hessen kommt nicht zur Ruhe: Erst die Kürzung des Referendariats von 24 auf 21 Monate, anschließend die gerade noch abgewendete Streichung von 1000 Referendarstellen und nun der Ruf nach einem Praxissemester in Kombination mit einem Eignungstest für Lehramtsstudierende. Was braucht die Lehrerausbildung wirklich?

 

HPhV über angekündigten Rücktritt von Kultusministerin Dorothea Henzler überrascht – "Zusammenarbeit war stets konstruktiv“

vom 22.04.2012

Vom angekündigten Rücktritt der hessischen Kultusministerin Überrascht zeigte sich der Vorsitzende des Hessischen Philologenverbandes, Dr. Knud Dittmann: „Wir standen mit Kultusministerin Henzler stets in einem guten und konstruktiven Dialog.“ Insbesondere ihre Anstrengungen für eine verbesserte Lehrerversorgung, ihr Eintreten für den Erhalt eines vielfältigen und begabungsgerechten Schulsystems sowie ihr besonnenes Vorgehen beim Thema Inklusion hob der Verbandsvorsitzende als Henzlers Verdienste hervor.

Die Lehrerausbildung in Hessen darf nicht an die Wand gefahren werden – Der Ausbildungsfaktor muss erhöht werden

vom 01.03.2012

Die heutige Kritik zum Thema Lehrerausbildung des bildungspolitischen Sprechers der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, Mathias Wagner, kann der HPhV nur unterstützen: Dass die Zeit des Vorbereitungsdienstes von 24 auf 21 Monate verkürzt worden ist, rechtfertigt eine Reduzierung des sogenannten Ausbildungsfaktors – Zuweisung von Zeitstunden an das Studienseminar pro LiV –  von bisher 5,9 Zeitstunden/Woche um ein Achtel, also auf 5,2 Zeitstunden.

 

Ergebnisse der Vertreterversammlung des HPhV am 24./25.11.2011

vom 25.11.2011

Unter dem Leitspruch „Bildung ist Zukunft“ beging der Hessische Philologenverband am 24. und 25. November seine diesjährige Vertreterversammlung mit 150 Delegierten in Marburg. Ergebnisse der Neuwahlen des Landesvorstandes auf der Vertreterversammlung:
Als Vorsitzender wurde Dr. Knud Dittmann, Schulleiter an der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich, wiedergewählt, der seit 1998 dem Verband vorsteht und hier auf dem Bild mit Kultusministerin Dorothea Henzler auf der diesjährigen Vertreterversammlung zu sehen ist. Als stellvertretende Vorsitzende im Amt bestätigt wurde Roswitha Stengl-Jörns, Schulleiterin am Taunusgymnasium in Königstein. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Claus Wirth, Schulleiter am Goethe-Gymnasium in Frankfurt, gewählt.

HPhV: Schultrojaner-Vereinbarung muss gekippt werden Erster Schritt: Übergabe an Datenschutzbeauftragten in Hessen

vom 17.11.2011

In der Diskussion um den so genannten ‘Schultrojaner‘ fordert der Hessische Philologenverband (HPhV) die Einschaltung des hessischen Datenschutzbeauftragten. Der Verband erhofft sich von ihm Unterstützung: „Die entsprechenden Passagen im Gesamtvertrag zwischen den Schulbuchverlagen und der Kultusministerkonferenz, die Lehrkräften jegliche Verwendung digitalisierter Kopien untersagen, müssen annulliert und stattdessen eine Vorlage erarbeitet werden, die es den Schulen ermöglicht, moderne Medien unter Einhaltung der Urheberrechte gefahrlos verwenden zu können.", fordert der Vorsitzende des HPhV, Dr. Knud Dittmann.

Unterrichtsausfall: Kein Grund zur Dramatisierung, aber: „Wir brauchen eine real mindestens 105-prozentige Lehrerversorgung“

vom 16.11.2011

Mit Blick auf die bundesweit geführte Diskussion um das Thema „Unterrichtsausfall“ sieht der Hessische Philologenverband keinen Grund, die Situation an Hessens Schulen zu dramatisieren. „An Hessens Schulen – jedenfalls soweit es die Gymnasien und Gesamtschulen angeht – hat sich die Situation in den letzten Jahren eher entspannt“, so der Vorsitzende des Verbandes, Knud Dittmann. Dies liege zum einen an der deutlich verbesserten Lehrerversorgung, die es den Schulen ermögliche, die regulären Lehrkräfte auch schon einmal für Bereitschaften und damit für Vertretungsunterricht vorzusehen; zum anderen stünden im Rahmen des Projektes „Verlässliche Schule“ Mittel zur Verfügung, um externe Kräfte, z. B. Lehramtsstudenten, für Vertretungsunterricht heranzuziehen.

HPhV: „Keine Kürzung der Referendarstellen ist wichtiges Signal“

vom 02.11.2011

Wiesbaden, 02. November 2011 –
Mit großer Erleichterung und Genugtuung reagiert der Hessische Philologenverband auf die Ankündigung des Hessischen Kultusministeriums, auf die geplante Streichung von 1000 Referendarstellen zu verzichten und stattdessen die Zahl der Referendare auf dem gleichen Niveau wie in den vergangenen Jahren zu belassen. „Dies ist ein Sieg der Vernunft und guter Argumente“, so der HPhV-Vorsitzende Dr. Knud Dittmann.

HPhV: "Streichung von 1000 Referendarstellen ist ein Skandal"

vom 15.09.2011

Wiesbaden, 15. September 2011

Als „unglaublichen Skandal“ wertet der Vorsitzende des Hessischen Philologenverbandes, Dr. Knud Dittmann, die angekündigte Streichung von 1000 Referendarstellen. „Der Staat hat im Bereich der Lehrerausbildung ein Ausbildungsmonopol. Er ist verpflichtet, den Lehramtsstudenten den Abschluss ihrer Ausbildung, den erst das Zweite Staatsexamen darstellt, zu ermöglichen. Die Streichung von 1000 Referendarplätzen wird dazu führen, dass der Lehrernachwuchs künftig im Regelfall nach dem Ersten Staatsexamen zwei bis drei Jahre warten muss, ehe er das Referendariat antreten kann. Dies ist ein unglaublicher Skandal und völlig inakzeptabel“ so Dittmann.

 

HPhV-Mitteilungen
1-10 von 40
nächste Seite >>