HPHV - Hessischer Philologenverband

Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrrerinnen und Gymnasiallehrer in Hessen

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HPhV: "Streichung von 1000 Referendarstellen ist ein Skandal"

vom 15.09.2011

Was die „neuen Bedarfsberechnungen“ angeht, mit denen das Kultusministerium die Streichung von 1000 Referendarstellen begründet, so meldet Dittmann Zweifel hinsichtlich ihrer Validität an. „Wir werden auch in einigen Jahren noch Lehrermangel z. B. in den Naturwissenschaften haben; anders wäre ja auch die Beibehaltung des Quereinsteigerprogramms gar nicht zu rechtfertigen.  Dass nun dennoch junge Menschen, die ein Erstes Staatsexamen in Naturwissenschaften mit einer Eins vor dem Komma vorzuweisen haben, keinen Referendarplatz erhalten, ist für diejenigen, die die Situation an den Schulen kennen, nicht nachvollziehbar.“

Interessant wäre es, so Dittmann weiter, zu erfahren, wie das Kultusministerium in zwei bis drei Jahren zu verfahren gedenke, wenn die Bugwelle all derer, die dann drei Jahre gewartet hätten und einen dann nicht mehr  zu bestreitenden Rechtsanspruch auf einen Referendarplatz  hätten, in das Referendariat aufzunehmen seien. „Werden dann die Ausbilderstellen, die jetzt eingespart werden sollen, wieder geschaffen? Gibt es überhaupt eine Planung, die über das jeweilige Haushaltsjahr hinausreicht?“ „Es ist unglaublich“, so Dittmanns Fazit, „wie dieser Staat mit seinen jungen Menschen umgeht.“

Kontakt:
Marie-Christin Gronau
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hessischer Philologenverband e. V.
Tel.: 0611 307445
Mobil: 0174 80 60 739
Mail: gronau@hphv.de
     

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