HPHV - Hessischer Philologenverband

Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrrerinnen und Gymnasiallehrer in Hessen

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HPhV: Neues Schulgesetz maßvoll und realistisch / Kritik an Bildungsstandards bleibt

vom 08.06.2011

Die Regelungen zur Inklusion, die das Gesetz vorsieht, sind nach Ansicht des HPhV maßvoll und realistisch. „Das nach wie vor unter Berücksichtigung der in den jeweiligen Schulen vorhandenen Ressourcen und Rahmenbedingungen entschieden werden soll, welches Kind hier begabungsgerecht differenziert unterrichtet und gefördert werden kann, halten wir für unverzichtbar“, betont Dittmann. Auch der im Gesetz vorgesehene Erhalt der Förderschulen ist dem Verband wichtig, stellen diese mit ihren speziell ausgebildeten Lehrkräften doch einen unverzichtbaren Teil des allgemeinbildenden Bildungssystems in Deutschland dar.

Bezüglich der Bildungsstandards hält der Verband an seiner grundsätzlichen Kritik fest. Kritikpunkte sind: Auflistung teils banaler, teils die Schüler überfordernder Kompetenzen, Verzicht auf Fachwissen als den Kompetenzen gleichrangiger Bildungskomponente und so genannte Inhaltsfelder ohne jede fachwissenschaftliche Systematik. Zumindest wurde aber auf Druck des HPhV auf die ursprünglich geplante, verpflichtende Erstellung von eigenen Schulcurricula für die einzelnen Schule verzichtet: „Was ansonsten von den Fachkonferenzen und damit von den einzelnen Lehrkräften erwartet worden wäre, nämlich die Fachcurricula mit konkreten Inhalten auszuformulieren, wäre bei den bestehenden Rahmenbedingungen schlechterdings nicht leistbar gewesen“, kommentiert Dittmann.

Kontakt:
Marie-Christin Gronau
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hessischer Philologenverband e. V.
Tel.: 0611 307445
Mobil: 0174 80 60 739
Mail: gronau@hphv.de
 

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