HPhV-Mitteilungen
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HPhV Erfolg bei der Berechnung der Examensnoten
vom 05.01.2010Erfolg des HPhV bei der Berechnung der Examensnoten
Einsatz der Jungen Philologen führt zu einer gerechteren Chance für Studenten und Referendare im Einstellungsverfahren
Nach Jahren eines unsinnigen Berechnungsverfahrens ist es nun Dank der intensiven Arbeit der Jungen Philologen gelungen, fertig werdenden Studentinnen und Studenten des Lehramtes bzw. fertigen Referendarinnen und Referendaren eine faire Chance auf eine Stelle in Hessen zu geben.
Seit Einführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbG) vor einigen Jahren haben die Jungen Philologen kritisiert, dass eine Examensprüfung, die in allen Prüfungsbestandeilen mit sehr gut minus beurteilt wurde, insgesamt trotzdem ein Ergebnis von gut plus ergab.
„Bei der Überarbeitung des HLbG ist es nun endlich gelungen, aus einer 1- auch eine 1- zu machen. Lediglich im Bereich der Noten, die besser sind als 1- müsste nun noch einmal nachgebessert werden, um auch dort endlich eine richtige Notenberechnung wie im Landesabitur, das mit einem ähnlichen Benotungssystem arbeitet, zu kommen“, so der Landesvorsitzende der Jungen Philologen Hessen, Heiko Landmann, am Rande der Sitzung des Landesvorstandes des Hessischen Philologenverbandes in Wiesbaden.
Er dankte den Landtagsfraktionen für Ihren Mut, mitten im Gesetzgebungsverfahren noch einmal die kritisierten Fehler aufzugreifen und abzustellen.
Allerdings bedauerte er, dass die Bildungsverwaltung nicht mehr auf den rückwirkend zum 01.01.2009 geltenden Landtagsbeschluss reagiert habe und die Examen bei der Einstellung ins Referendariat und auf die Lehrerstellen nach der alten, sehr fehlerhaften Tabelle berechnet habe. Er freue sich aber darüber, dass die Verwaltung den Auftrag erhalten habe, diesen Fehler auszuwetzen und daran fiebrig arbeite.
Zusammen mit der 6%igen Gehaltserhöhung für die Referendarinnen und Referendare konnten im Jahr 2009 einige zentrale Forderungen der Jungen Philologen umgesetzt werden, wenngleich es in anderen Fragen durchaus Meinungsverschiedenheiten gebe, so vor allem im Bereich des sog. Quereinstiegs oder auch der Unterversorgung der Lehrerausbildung mit Ausbildungsstellen, weshalb auch 2009 wieder weniger Referendare eingestellt worden seien, als es der Landtag vorgesehen habe.
