HPHV - Hessischer Philologenverband

Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrrerinnen und Gymnasiallehrer in Hessen

HPhV-Mitteilungen

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HPhV: „Finanzielle Benachteiligung der hessischen Beamten nicht hinnehmbar“

vom 22.08.2011

Nach dem Einbringen des Gesetzentwurfs gab es innerhalb der Beamtenschaft Hessens weit reichende Proteste. Wenn Worte wie „erneutes Sonderopfer“ fallen und „saure Gurken“ verschickt werden, dann zeige sich nach Ansicht des HPhV die große Kluft zwischen dem verbalen Lob für die Beamtenschaft auf der einen und den finanziellen Benachteiligungen durch die Einsparungen der letzten Jahre auf der anderen Seite. Naumann: „Unser Vorschlag: Man sollte grundsätzlich wie bei den Landtagsabgeordneten den Anstieg der Alimentation der hessischen Beamtinnen und Beamten an die Inflationsrate als grundlegenden Sockel koppeln.“ Es werde häufig gesagt, dass man in Hessen die bestbezahlten Beamten habe. Aus den gleichen Mündern höre man aber selten, dass die Inflationsrate enorm gestiegen, viele Sonderzuwendungen weggefallen seien und die hessischen Beamten die höchste Arbeitszeit im Vergleich zu den anderen Bundesländern zu absolvieren haben, so Naumann weiter.

Ihrer Forderung nach einer exakten Übertragung des Tarifergebnisses werden die hessischen Beamtinnen und Beamten erneut am 23. August von 12 -14 Uhr bei einer Protestaktion des dbb Hessen vor dem Hessischen Landtag Nachdruck verleihen.
 

Kontakt:
Marie-Christin Gronau
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hessischer Philologenverband e. V.
Tel.: 0611 307445
Mobil: 0174 80 60 739
Mail: gronau@hphv.de

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