JPH-Mitteilungen
Lesen Sie hier die aktuellen Pressemitteilungen der Jungen Philologen.
Für eine bessere Lehrerausbildung
vom 06.11.2008Gute Lehrer bekommt nur der, der den Referendarinnen und Referendaren auch gute berufliche und finanzielle Perspektiven bietet – so lautet der allgemeine Tenor der Resolutionen, die das höchste Beschlussgremium des Hessischen Philologenverbandes, die Vertreterversammlung, am 4.11.2008 auf Anregung der Jungen Philologen Hessen einstimmig verabschiedete.
Schwerpunkte eines ernsthaften Umgangs mit den Nach-wuchskräften müssten daher u. a. sein:
- eine Besoldung auf etwa 50% der Besoldung eines Studienrates
- eine Berechnung der Examensnoten bei der eine 1 eine 1 bleibt
- eine Rückkehr zur Ausbildung von Schulpraktikerinnen und Praktikern statt Überfrachtung mit Theorie
- eine Reduzierung der Ausbildungsmodule auf 10 Stück
- eine wesentlich stärkere Beachtung der Entwicklung der persönlichen Exzellenz der Referendarinnen und Referendare durch Wiedereinführung des Schulgutachtens
- eine Entlastung der mit den Ausbildungsaufgaben zeitlich völlig überforderten Mentorinnen und Mentoren
Mit Genugtuung nahmen die Vertreter auf, dass Kultusminister Banzer sich die Forderungen der hessischen Philologen zu eigen gemacht hat und zu erkennen gab, dass er wie 80% der hessischen Eltern die gymnasiale Bildung und damit das höhere Lehramt in Hessen erhalten will. Volle Unterstützung erhielt er dafür, dass er das Referendariat wieder zu dem machen will, was es stets war: Eine an der Praxis orientierte hochwertige Ausbildung von zentraler Bedeutung für das Land Hessen, an der nicht fortwährend rumreformiert werden sollte.
