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Freude über 650 neue Lehrerstellen - Lehrermangel trotzdem weiter Problem in Hessen
vom 01.08.2010„Das sind zusätzliche Lehrerstellen in einem erheblichen Umfang, die uns helfen werden, die Klassengrößen weiter zu reduzieren und das Ganztagsangebot auszubauen“, freut sich Dr. Knud Dittmann, Vorsitzender des HPhV.
Unabhängig davon bleibt der Lehrermangel auch in Hessen ein Problem: „Das wird insbesondere dadurch sichtbar, dass der Unterricht zu einem nicht geringen Teil im Rahmen von Vertretungsverträgen von Personen gehalten wird, die keine ausgebildeten Lehrkräfte sind, sondern beispielsweise Studenten, Akademiker ohne ein Lehramtsstudium oder Pensionäre“, stellt Dr. Dittmann fest.
Skeptisch steht der Verband den bevorstehenden Kürzungen im Bereich der Mittel für Vertretungsunterricht gegenüber: „Wie sich das konkret auswirken wird, bleibt abzuwarten“, so Dr. Dittmann.
Die vorgesehene Anhörung zu den Bildungsstandards, die bis Ende des Jahres stattfinden wird, will der HPhV erneut dazu nutzen, um seine bereits mehrmals geäußerte Kritik an dem Vorhaben weiter deutlich zu machen: „Die hessischen Pläne beschreiben in der bisher vorliegenden Fassung nahezu ausschließlich Kompetenzen, d. h. Fertigkeiten, die die Schülerinnen und Schüler erwerben sollen; Inhalte und zu erwerbendes Wissen kommen so gut wie nicht vor“, kritisiert der HPhV-Vorsitzende.
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