HPHV - Hessischer Philologenverband

Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrrerinnen und Gymnasiallehrer in Hessen

Berichte

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dbb Hessen fordert 40 Stundenwoche

vom 25.08.2009

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Frage der Wochenarbeitszeit der hessischen Beamtinnen und Beamten bewegt nach wie vor die Kollegenschaft.

Wie bekannt, haben wir in 2007 zwar erreicht, dass eine Stunde all denen gutgeschrieben wird, die 42 Stunden arbeiten und dies wird nun auch rückwirkend zum 1.1.2007 umgesetzt, aber die Zeit ist ja nicht stehen geblieben. So rudert z. B. Bayern, das eine Hessen vergleichbare Regelung bezüglich der bis zu 42-Stundenwoche hatte, in Sachen Wochenarbeitszeit zwar nicht sofort, aber immerhin ab 2012/2013 auf die 40-Stundenwoche zurück. Natürlich hatten wir dort einen Personenwechsel an der politischen Spitze, der ein Umsteuern sicherlich erleichtert hat. Ungeachtet dessen gibt es ja auch in Hessen neue Entwicklungen, die die hessische Landesregierung zum neuen Nachdenken anregen sollten.

Ich darf hier insbesondere auf die Entwicklung im Tarifbereich verweisen.

Nachdem wir einen hessenspezifischen Tarifvertrag haben, in dem die 40-Stundenwoche dem Grunde nach als die übliche Wochenarbeitszeit verankert wurde, stellt sich logischerweise die „Gerechtigkeitsfrage“, ob dies – in welcher Form auch immer – auf den hessischen Beamtenbereich umgeklappt werden kann.

Der dbb Hessen hat deshalb Innenminister Volker Bouffier angeschrieben, und um einen Gesprächstermin gebeten, um zu erörtern, wie der neuen Lage in Hessen künftig Rechnung getragen werden kann. …

Sie sollen aber persönlich darüber informiert sein, dass der dbb Hessen in der Frage der Wochenarbeitszeit, aber auch in Sachen Altersteilzeit, nach wie vor aktiv ist und versuchen wird, hier weiterzukommen. …

Mit freundlichen Grüßen

Walter Spieß

Landesvorsitzender

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