HPHV - Hessischer Philologenverband

Die Gewerkschaft der Gymnasiallehrrerinnen und Gymnasiallehrer in Hessen

JPH-Mitteilungen

Lesen Sie hier die aktuellen Pressemitteilungen der Jungen Philologen.

6 % mehr Gehalt für die Referendarinnen und Referendare in 2009

vom 15.05.2009

Endlich erkennen die politisch Verantwortlichen in Hessen, dass alle Wünsche, die besten Referendarinnen und Referendare mögen nach Hessen kommen, hohle Phrasen bleiben, wenn das Gehalt nicht stimmt.
Nach Jahren des Kaputtsparens zu Lasten der Schwächsten im öffentlichen Dienst können jetzt endlich einmal die Referendarinnen und Referendare durchatmen, wenn der Landtag im Juni eine Gehaltserhöhung von 60 Euro pro Monat für jede Referendarin und jeden Referendar beschließt. Prozentual ist das doppelt so viel wie für die übrigen Beamten. Umso erfreulicher, dass diese Erhöhung, rückwirkend zum 1. April gezahlt, bereits mit dem Juligehalt gezahlt werden soll – da machen die Ferien gleich doppelt so viel Spaß!
So richtig der Weg in 2009 ist, so wenig überzeugen die zu erwartenden 1,2% (gut 11 Euro BRUTTO) in 2010. Die Jungen Philologen Hessen sehen in dieser Ankündigung die Angst vor dem endgültigen Durchbruch der Wirtschaftskrise. „Eine zukunftsorientierte Politik muss aber den Mut haben, für wesentliche Zukunftsprojekte auch geringfügige Mehrbelastungen in kauf zu nehmen. Was uns für Opel recht ist, muss allen für die Zukunft unserer Kinder billig sein. Wir fordern deshalb den Landtag dazu auf, den Referendarinnen und Referendaren auch in 2010 nochmals mindestens 6% mehr Gehalt zukommen zu lassen, um endlich die sozial ungerechten Gehaltskürzungen der 1990er Jahre auszugleichen. Nur mit einem angemessenen Referendarsgehalt ist Hessen auf Dauer wieder ein attraktiverer Ort für Referendarinnen und Referendare mit abgeschlossenem Hochschulstudium,“ teilte der Landesvorsitzende Jungen Philologen Heiko Landmann im Anschluss an eine Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes des Hessischen Philologenverbandes in Wiesbaden mit.

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